Verkehrsflüsse optimieren mit Ameisen

Februar 1st, 2015

Kommunikation auf Ameisenstraßen dient als bionisches Vorbild zur Verbesserung von Assistenzsystemen. Ein Vortrag in Mannheim erklärt die Zusammenhänge.

Ameisenstrassen Planetarium Mannheim

Termin: 11. Feb. 2015 um 18:00 h

Worum geht’s?

Ameisen überwinden HindernisseEs herrscht dichter Verkehr. Jedes Individuum will möglichst schnell ans Ziel kommen. Trotzdem bilden sich keine Staus. Erstaunlich und doch alltäglich: Auf Ameisenstraßen. Die Evolution hat dafür gesorgt, dass nichts stockt.

Der Trick steckt in der Kommunikation untereinander: Ameisen markieren ihren Weg durch Chemotaxis, d. h. durch die Ausschüttung chemischer Substanzen, die nachfolgenden Tieren als Wegweiser dienen. Schnelle Ameisen überholen langsame Ameisen nicht, sondern passen sich deren Geschwindigkeit an und bilden Kolonnen. So werden Behinderungen vermieden und alle kommen schneller an ihr Ziel. Voila!

Da die Tiere innerhalb der Kolonnen ausreichend Abstand halten, bleibt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Ameisenstraßen auch bei steigendem Verkehr nahezu konstant und verlangsamt sich nicht – anders als auf unseren Autobahnen.

Diese funktionierende Verkehrsdynamik dient bei der Infrastrukturplanung als Vorbild. Autohersteller versuchen, das Kommunikationsverhalten der Insekten zur Verbesserung von Assistenzsystemen zu nutzen.

In der Veranstaltungsreihe “Faszination Wissenschaft und Technik” trägt Prof. Dr. Schadschneider vom Institut für theoretische Physik zu diesem Thema vor: “Bionische Verfahren zur Optimierung von Verkehrsflüssen”

Ziel der Reihe ist, den Bürgern Möglichkeiten zum Verständnis von Wissenschaft und Technik in ihrem kulturgeschichtlichen, wirtschaftlichen und geistigen Umfeld zu bieten. Nach den Vorträgen darf diskutiert werden, in direkter Kommunikation zwischen Experten und interessierten Laien.

Mehr Infos
www.planetarium-mannheim.de
www.vdi.de/fileadmin/vdi_de/redakteur_dateien/tls_dateien/FB4-Biodiversitaet/14-09-05_BIONIK_TECHNOSEUM_Forum_Mannheim_2-2014.pdf

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Hildesheim, Ampel,… Street Pong

Februar 1st, 2015

Ampelpong VideoshotEin paar von Euch kennen Pong aus eigener Erfahrung. Vielleicht erinnert sich die Eine oder Andere auch noch an den Zeitungsartikel “pong.mythos” über eine Ausstellung nur über Pong und dessen Varianten. Für alle andern: Man muss den Ball am Schläger der Gegners oder der Gegnerin vorbeischlagen, um einen Punkt zu machen. Wer am Ende einer Runde die meisten Punkte hat, hat die Runde gewonnen. Wie viele Runden es gibt, dafür gibt es – glaub ich – keine festen Regeln. Also so viele, wie man Lust und/oder Zeit hat.

Jetzt taucht der Klassiker wieder auf, und zwar in Hildesheim. An einer Ampel.

Diese Variante nimmt die Straße als Spielfeld – nicht nur real, sondern auch auf dem Display. Als Pongball dient ein Fußball, die Schläger sind Finger-Skateboards. Dann wird gespielt, während rote Farbe gleichzeitig mit der Zeit der Rotphase von unten nach oben das Spielfeld flutet.

Schließlich wird bei Umspringen auf grün die Runde beendet. Der Spielstand ist zu sehen, und im Video hat der Spieler verloren, seine Gegnerin auf der anderen Straßenseite an der gegenüber stehenden Ampel hat gewonnen.

Ampelpong Videoshot

Mehr dazu im Artikel auf Heise.de:
www.heise.de/newsticker/meldung/Hildesheim-Street-Pong-an-der-Ampel-spielen-2459849.html

Wer hat’s gemacht? Studis:
www.hawk-hhg.de/hochschule/204739.php

Das Video mit Streetpong auf Vimeo:
http://vimeo.com/48514003

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2015 ist Jahr des Lichts

Februar 1st, 2015

Aus meinem Posteingang…

Jahr-des-Lichts-LogoDas Jahr 2015 wurde von der UN-Generalversammlung zum “Internationales Jahr des Lichts und der lichtbasierten Technologien” ausgerufen. Das Deutsche Komitee eröffnet es am 27. Feb. 2015 für Deutschland im Deutschen Museum in München.
Unterschiedliche Beiträge aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und Religion werden verschiedene Aspekte des Phänomens Licht in den Blick nehmen. Dazu passt die feierliche Wiedereröffnung des Planetariums des Deutschen Museums mit modernster ZEISS-Technik.

Mehr Infos
www.jahr-des-lichts.de
www.unesco.de/jahr-des-lichts.html

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Befragung widerlegt fünf Mythen

Februar 1st, 2015

Aus meinem Posteingang…

Januar 2015: Die Bonner AGENTUR ohne NAMEN hat Frauen bundesweit nach ihren Wünschen und Anforderungen an potenzielle Arbeitgeber befragt. Insgesamt haben aktuell 3.104 Frauen von 20 bis über 50 Jahren an der Befragung teilgenommen. Fünf Mythen wurden widerlegt. Ergebnis in kurz: Frauen sind verschieden. Sie wollen für ihre Arbeit angemessene Entlohnung. Sie wollen Karriere machen. Sie wollen in Führung gehen und dabei unterstützt werden. Sie reduzieren Familienfreundlichkeit nicht auf Kinderbetreuung.

Insgesamt wurden 80 Kriterien abgefragt, aufgeteilt auf acht Kategorien: Allgemeine Kriterien der Arbeitgeberwahl (z. B. Standort des Unternehmens), Unternehmensstrategie und Unternehmensorganisation, Arbeitszeiten, Vergütung, Arbeitgeber-Image, Unternehmenskultur und Umgangsformen, Familienfreundlichkeit / Familieneinrichtungen, Unterstützung und Beratung für Frauen.

Mythos 1: “Für Frauen spielt das Gehalt keine Rolle” – widerlegt!
Das “Commitment zum Equal Payment” – die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen bei gleicher Qualifikation – ist für 94% der Frauen wichtig bzw. sehr wichtig, gefolgt von der “Gehaltsentwicklung” (93%). Auch ein “transparentes Vergütungssystem” bewerten 87% der Frauen als ein wichtiges bzw. sehr wichtiges Arbeitgeberwahl-Kriterium.

Mythos 2: “Frauen wollen keine Karriere machen” – widerlegt!
Für rund 65% der befragten Frauen ist Karriere wichtig bzw. sehr wichtig. Nur 7% zeigen sich uninteressiert und bewerten Karriere als unwichtig. Allerdings nimmt die Wichtigkeit von Karriere bei Frauen über 40 Jahren signifikant ab.

Mythos 3: “Frauen wollen nicht in Führung (gehen)” – widerlegt!
78,9% finden “Aufstiegsmöglichkeiten” wichtig bzw. sehr wichtig, für 72,8% der Befragten sind “Frauen in Führungspositionen” bzw. “Führungspositionen auch in Teilzeit” sehr wichtige Kriterien in Bezug auf die Attraktivität von Arbeitgebern.

Mythos 4: “Frauen wollen ein familienfreundliches Unternehmen” – widerlegt!
Von den abgefragten Kriterien aus dem Fragenblock “Familienfreundlichkeit” ist kein einziges unter den Top 10 gelandet. Der “Betriebskindergarten” ist nur für etwas mehr als die Hälfte der Befragten relevant. “Unterstützung bei Pflegenotfällen” ist mit 72,8% das wichtigste Kriterium aus der Kategorie.

Mythos 5: “Alle Frauen sind gleich” – widerlegt!
Die Umfrage zeigt klar: Wünsche und Anforderung der Frauen an Arbeitgeber sind lebensphasenorientiert.

Die Studie weist nach, dass die Zielgruppe “Frauen” das gesamte Diversity-Spektrum erfasst und sich daraus völlig unterschiedliche Wünsche und Anforderungen ergeben – je nach Alter, Lebenserfahrung, sexueller Orientierung und nach Region, in der die Frauen leben. Ihre Wünsche und Anforderungen an Arbeitgeber sind zwar ähnlich, einen Masterplan zur Umsetzung kann es jedoch aufgrund der Vielschichtigkeit der Zielgruppe nicht geben.

“Unternehmen, die wertschätzend und wertschöpfend mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umgehen und auf ein diskriminierungsfreies Betriebsklima sowie eine kollegiale Zusammenarbeit und eine entsprechende Führungskultur achten, gehören langfristig zu den Gewinnern”, sagt Melanie Vogel, Initiatorin der Studie.

Ausführliche Ergebnisse unter
www.agenturohnenamen.de/fileadmin/templates/downloads/umfrage_ergebnisse_top4women_2014_presse.pdf

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BEanING: MINT-Nachwuchs fördern

Februar 1st, 2015

Aus meinem Posteingang…

Im Rahmen der BEanING-Fachtagung für MINT-Nachwuchsförderung werden evaluierte Ergebnisse der letzten vier Jahre vorgestellt. In Vorträgen, Workshops und Diskussionen sollen Impulse und Anregungen für die weitere Arbeit auf dem Gebiet der MINT-Nachwuchsförderung gegeben werden. Experten aus der MINT-Popularisierung und MINT-Forschung referieren über ihre Erkenntnisse. Die Teilnahme ist kostenlos.

be-an-INGWann: 26.-27. Feb. 2015
Wo: Merseburg

 

Das BEanING-Projekt der Hochschule Merseburg gibt es seit 2010. Neben der Aufgabe, das Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu fördern, trägt es auch zur Talententwicklung und Studien- und Berufsorientierung bei. Das Besondere am BEanING-Projekt sind die lebensweltliche Ausrichtung sowie die längerfristige und kontinuierliche Begleitung der Heranwachsenden entlang der Bildungskette von der Grundschule bis zum Studienabschluss.

Mehr Infos
www.hs-merseburg.de/beaning/beaning-fachtagung-fuer-mint-nachwuchsfoerderung
www.hs-merseburg.de/beaning

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ditact Call 2015

Februar 1st, 2015

ditact 2015 call

Die Uni und die Fachhochschule in Salzburg laden Fachfrauen ein, Lehrangebote für die 13. ditact_women´s IT summer studies einzureichen.

Bewerbungsfrist: 28. Feb. 2015
Entscheidung über Beiträge: Ende März
ditact-Termin: 24. Aug. – 5. Sep. 2015

Die ditact bietet Frauen die Möglichkeit, (erste) Erfahrungen in der Lehre zu sammeln. Fachfrauen aus Wissenschaft und Praxis sind eingeladen, ihre Lehrvorschläge einzureichen. Teilnehmerinnen bietet sie eine spezialisierte akademische Weiterbildung. 2015 gibt es wieder eine Vortragsreihe (lunch lectures), wozu Fachfrauen eingeladen sind, Beiträge ihres Fachgebietes vorzustellen.

Folgende aktuelle und grundlegende Themen der Informatik sind gesucht:

  • IT-Grundlagen
  • IT-Vertiefungen
  • IT-Anwendungen
  • IT-Management
  • IT-Karriereplanung
  • Außerdem: Themenbereich IT & Didaktik

Beim Thema Didaktik freuen sich die Veranstalterinnen über Angebote für Lehrer und Lehrerinnen, die diese dabei unterstützen, durch “IT-freundlichen Unterricht” auch vermehrt Schülerinnen in diesem Bereich zu motivieren.

Mehr Infos:
http://ditact.ac.at/event/ditact-2015

ditact Call bitte auch an Kolleginnen, Netzwerke, interessierte Frauen weiterleiten. Vielen Dank!

Fragen? Einfach an office(bei)ditact.ac.at schicken, da gibt’s Antworten.

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Techniktüftelei für besseren Durchblick

Februar 1st, 2015

Zufällig bin ich über dieses Projekt gestolpert, beim Fernsehzappen:

1$glass

Dreh- und Angelpunkt ist die “Biegemaschine“. Das Material ist schnell besorgt: Federstahldraht, Schrumpfschlauch in gewünschter Farbe und zum Hübschmachen noch zwei kleine Perlen. Einen Bleistift aufzutreiben ist noch leichter. Dann kann’s schon losgehen, fehlen nur noch die Gläser. Dazu erklärt die Projektwebsite: “Die rein sphärischen Brillengläser bestehen aus Polykarbonat mit gehärteter Oberfläche. Der EinDollarBrillen-Optiker hat einen Kasten mit 25 verschiedenen Gläserstärken von -6,0 bis +6,0 Dioptrien in Schritten von 0,5 Dioptrien.” Polykarbonat deswegen, weil es erheblich bruchfester als das Kunstharz oder Glas ist. Und im Fernsehbericht hab ich gesehen, dass es – natürlich! – auch EinDollarBrillen-Optikerinnen gibt.

Ausgedacht hat sich das Projekt ein Tüftler, der selbst Brille trägt. Und dem einfiel, es müsste doch auch für Leute mit wenig Geld möglich sein, besser zu sehen. Mit einer einfach herzustellenden Brille. Um damit z. B. endlich zur Schule gehen zu können oder einen Job anzunehmen.

Als klar war, wie die Produktion einfach und günstig sicherzustellen ist, ging es daran, dieses Wissen in die Zielregion zu bringen. Um dort Leute auszubilden, die Brillen herstellen. Und die dann wieder andere Leute ausbilden.

Einfach, gut, genial :-)

Bild Herstellung

Mehr Infos unter
www.eindollarbrille.de
(in Kooperation mit namhaften und verlässlichen Partnern, u. a. Christoffel Blinden Mission und Carl Zeiss AG)

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Termin vormerken: SEACON 2015 im Mai

Februar 1st, 2015

Im Radisson Blu Hotel am Bahnhof Dammtor in Hamburg wird es wieder hochkarätige Vorträge von Fachleuten zu hören und interaktive Formate zu erleben geben, diesmal unter dem Motto: “Wege und Muster erfahren”.

Konferenztermin: 7. bis 8. Mai 2015
Ort: Hamburg

Bild Motto 2015

In diesem Jahr gibt es für die Vorträge folgende Tracks:

A. Prozesse & Anforderungen
B. Software-Architektur & Technologie
C. Management & Führung

Zu diesem Thema hat der Fachbeirat schon einige der Vorträge ausgewählt:

  • “Instandhaltung im Kinderzimmer” von Nicolaj Kirchhof
  • “Agile Verteilung: Geht nicht, gibt´s nicht!” von Henning Schwentner
  • “Reactive Systems – Vier Traits für die Architektur von Morgen” von Daniel Wegener
  • “Hätt´ ich das gewußt! Aus dem Nähkästchen geplaudert” von Michael Hofmann
  • “Y Manage – den Erfolg der Zukunft sichern..”. von Johannes Mainusch
  • “Shades of Scrum – Scrum kann viel mehr, als Du denkst” von Stefan Roock

Es spricht einiges dafür, Vorteile zu nutzen: Als First Bird erhalten alle, die sich anmelden, neben den Vorzugspreisen als Early Bird und dem Powerbank “Energy2Go” zusätzlich noch das Buch “Pomodoro-Technik in der Praxis” aus dem dpunkt.verlag. Der frühe Vogel fängt den Wurm – und das soll sich auch lohnen ;-)

Termine

First Bird-Vorteil: bis 6. Mär. 2015
Anmeldung: ab 24. Feb. 2015 (oder schon jetzt einfach per Mail)
Programm online: ab 24. Feb. 2015

Infos

Pecha Kucha auf der SEACON: “Der Product Owner – Das unbekannte Wesen”
http://news.sigs-datacom.de/ff/ch.php?cmd=go644520343&vas=111622579

Konferenzprogramm
http://news.sigs-datacom.de/ff/ch.php?cmd=go644520343&vas=111622572

Website
www.sea-con.de

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Gut moderieren lernen

Februar 1st, 2015

Moderation von Gruppen

CoverDas Buch beschreibt systematisch, wie man moderiert. Die einzelnen Moderationselemente werden anhand von Praxisbeispielen erläutert. Was sind die Probleme bei Teamarbeit oder Gruppenarbeit? Keine klaren Ziele haben, nicht auf den Punkt kommen, zu viel zu reden, vom Hundertsten ins Tausendste kommen, gar nichts sagen, kein Ergebnis erreichen …

Kann Moderation das ändern?  Moderieren bedeutet, Gruppen bei Problemlösungs-, Kreativitäts- und Lernprozessen gemeinsam zu einem Ergebnis zu führen. Das Buch ist für absolute Neulinge geeignet. Es startet bei Grundlagen und geht auch auf Details ein, z. B. beim Visualisieren (auf Moderationskarten, Flipchart, aber auch bzgl. Formulieren von prägnanten Texten für die Visualisierung). Fallbeispiele gibt es reichlich und anschaulich, u. a. typische Gelegenheiten wie Erstsemestereinführung, Präsentationsseminar u. a.

Die Einführung in Fragetechniken ist kurz und gut: Welche Arten von Fragen es gibt? Vor manchen Fragearten warnt der Autor auch, da sie beim Moderieren NICHT verwendet werden können – sonst ist es nicht moderieren, sondern leiten, beraten, manipulieren etc.

Beim Einstieg ins Thema ist die Übersicht über die Vorteile einer Moderation genauso erhellend wie der Abschnitt über die Grenzen der Methode. Für jedes vorgestellte Moderationsinstrument gibt es den Abschnitt “Wann setzen Sie besser eine andere Methode ein?” Prima, so wünscht man sich ein Fachbuch.

Ein Merksatz zum Thema Einzelkarten, die beim Clustern nicht zu andern Karten und Clustern passen wollen, werde ich in meinen Gruppen und bei meinen Moderatorinnen vielleicht auch mal zitieren: “Eine Karte fürchtet sich nicht alleine.” Wenn eine Gruppe Mitleid mit einer Karte bekommt, und diese auf Teufel komm raus irgendwo reinzwängen will, kann der Spruch helfen.

Zum Clustern möchte ich noch den Tipp zum Formulieren von Überschriften pro Cluster lobend hervorheben: Einfach mal gucken, ob die Überschrift zur Ursprungsfrage passt. Beispiel: “Material” ist keine gute Überschrift auf die Frage “Welche Probleme haben Sie im Büro?” – Da fehlt dann noch was, z. B. “schlechtes Material” oder “zu wenig Material”.

Weniger als der Inhalt, die Struktur und der Aufbau gefällt die Gestaltung. Für die nächste Auflage wünsche ich mir ein gefälligeres Aussehen . Die Bilder sind eher funktional als optisch hochwertig, und an der es gibt Stellen, wo Schwarzweißbilder die Aussage über Farbigkeit nicht unterstreichen können. Das ist schade. Verbesserungsvorschlag: Farbdruck, wenn Farben eine Rolle spielen, und Bilder “zur Verzierung” und ohne Funktion für den Inhalt rausnehmen. Ist aber nur ein kleiner Punktabzug und verschreckt womöglich unnötig potenzielle Leser*innen.

Großartig finde ich den Abschnitt “sauber moderieren”, in dem es um präzise Formulierung und Konsistenz bei Fragen und Verfeinerungsfragen geht. Ist ja auch mein Leib-und-Magen-Thema ;-) Oder der Tipp, Linien auf Pinwandpapier durch geschicktes Knicken vorzubereiten.

read & go

Super auch für erfahrende Moderatorinnen ist die ausführliche Liste von möglichen Moderationszielen, das hilft bei der Vorbereitung. Und je nach Ziel fällt natürlich die Gestaltung der Moderation anders aus, klar. Für verschiedene Situationen gibt es Hinweise, wie man Schwierigkeiten meistert, z. B. wenn bei einer Zurufabfrage sehr viele Antworten kommen. Für Profis gibt es hier und da Neues zu entdecken. Für mich waren das spezielle Formen von Pinwandprotokollen.

Die Lieferantenadressen für Moderationsmaterial sind alle noch aktuell (d. h. online erreichbar, hab ich im Januar 2015 getestet). Nur bei den Weblinks war eine Seite “leer”, eine andere als “attackierend” eingestuft.

Am Ende gibt es eine “Schlussmoderation”, zum Üben und als Feedbackmöglichkeit an den Verlag. Wer dieses Feedback in Form einer Schlussmoderation ausfüllt, kopiert und einreicht, bekommt ein Dankeschön, wird hier versprochen. Nett!

Hier meine Antworten:

1) So fühle ich mich nach der Lektüre:
:-)

2) Soviel habe ich gelesen: 95 %

3) Schreibstil: ++

4) Inhalt: ++

5) Praxisbezug: ++

6) Gestaltung: + bis o

7) Was fehlt? Jahresangabe bei den Literaturtipps und -quellen

8) Insgesamt: +

… und ein zweites + (also ++) insgesamt für das Verhältnis Inhalt zu Buchlänge.

Ende der Schlussmoderation.

CD

Die CD ist im Wesentlichen eine Offline-Website mit Inhalten des Buchs plus ergänzendes Material. Auf der CD ist ein Workshop zum Selberlernen zu finden. Üben muss man natürlich trotzdem in der Gruppe ;-)

Die Inhalte werden durch Bilder, Videosequenzen, Praxisbeispiele und ausführliche Texte unterstützt. Beispielpinwände, auf denen z. T. per Klick Einträge erscheinen, zeigen gute Ideen zur Visualisierung.  Ein kurzes Video erklärt und zeigt z. B. wie man eine gute Handschrift auf Moderationskarten hinbekommt. Die technische Qualität der Videos – und auch der anderen Inhalte – ist nicht überragend gut (optische und akustische Abstriche), dafür inhaltlich und handwerklich bzgl. der Methode “Moderation” gut. Die Sitemap hilft beim schnellen Zugriff.

Leider gibt es auf der CD teils falsche Überschriften, teils Zwischenüberschriften, die über einem vorherigen Textabschnitt, der dadurch verdeckt wird (in Firefox 34) .

Auch wenn Vieles in beiden vorkommt, Buch und CD ergänzen sich gut.

Gut gefallen hat mir das Gesamtpaket aus Buch, CD, Expertise des Autors, Verständlichkeit der erklärten Methoden … und alles Fachliche.

CDFazit: Wertvoll für Neue, prima Auffrischung für Fortgeschrittene

Themen

  • Was ist Moderation?
  • Vorbereitung einer Moderation
  • Gestaltungstipps
  • ragetechnik
  • Kartenfrage
  • Einpunktfrage
  • Mehrpunktfrage
  • Moderationstechniken
  • inwandeinsatz
  • Beispielabläufe
  • Die eigene Rolle beim Moderieren

Gert Schilling: “Moderation von Gruppen. Der Praxisleitfaden für die Moderation von Gruppen, die gemeinsam arbeiten, lernen, Ideen sammeln, Lösungen finden und entscheiden wollen”. Gert Schilling 2003. 34,- EUR/Buch und 34,- EUR/CD und 54,- EUR/Buch und CD im Paket. ISBN 978-3-930816-59-0.

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Beiträge für die Finut 2015

Februar 1st, 2015

Hier kommt die Ankündigung der nächsten Finut-Tagung. Wie immer findet sie am Himmelfahrtswochenende statt.

Termin: 14. bis 17. Mai 2015

Ort: Evangelischen Landjugendakademie, Altenkirchen im Westerwald

Programmbeiträge

Das Orgateam hofft auf viel Interesse und viele Beiträge zu diesen Themen:

  • Frauen in Naturwissenschaft und Technik
  • feministische Analysen und Kritik
  • aktuelle Diskussionen zu allen diesen Bereichen
  • und mehr …

Daneben machen sich die Frauen vom Orgateam sich Gedanken zu einigen möglichen Schwerpunkten und auch zu weiteren Aktivitäten wie Ausflügen.
Einen kleinen Überblick über die Themen der letzten Jahre findet Ihr unter www.finut.net/doku.html.

Bitte sendet Eure Programmbeiträge möglichst bald an orga(bei)finut.net. Gebt dabei folgendes an:

  • den Titel
  • eine kurze Zusammenfassung des Themas
  • die Dauer

Normale Programmbeiträge dauern 90 Minuten, aber auch Kurzbeiträge von 45 oder 60 Minuten sind willkommen. Aus den Beiträgen, die bis zum 7. Apr. 2015 gemeldet wurden, erstellt das Orgateam ein erstes Programm. Spätere Nachmeldungen sind möglich, aber es je früher ein Beitrag kommt, desto besser :-)

Teilnahme und Kosten

Einladung und Anmeldung für alle Interessierten: Formlose Anmeldungen mit An- und Abreisezeit sowie einer Postadresse (für eine Teilnahmeliste) sind ab sofort an orga(bei)finut.net möglich.
Der Grundpreis für Unterkunft und Verpflegung sowie das Programm von Donnerstagnachmittag bis Sonntagmorgen beträgt 160,- EUR. Alle weiteren Infos unter www.finut.net/finut2015.html.

Das Orgateam hofft, Euch im Mai in Altenkirchen begrüßen zu können.

Infos unter
www.finut.net

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Endlich wieder Montag, lass uns arbeiten!

Februar 1st, 2015

Thank God it’s Monday!

CoverAlle träumen von Arbeit, die Spaß macht und sinnvoll ist. Dark Horse Innovation ist eine Agentur, die Leute um die 30 gemeinsam gegründet haben. Alle sind “Chef”. Also alle 30. Das geht nicht? Das geht, und hier steht geschrieben, wie es gehen kann.

In der Berliner Agentur für Innovationsentwicklung setzen sie konsequent auf Selbstentfaltung und kooperative Zusammenarbeit, Flexibilität und Digitalisierung.

Das Buch und die Praxis bei Dark Horse zeigen, wie man die eigene Arbeitskultur schrittweise ändern könnte und welche Chancen für alle im Wandel stecken. Das Buch zeigt Möglichkeiten und will ermutigen, sich vom traditionellen Arbeitssystem zu lösen und auf eine neue Arbeitswelt einzulassen. Es zeigt Arbeitgebern und ihren Personalabteilungen, dass sie die Ansprüche der Generation Y nicht fürchten müssen, sondern dass und wie sie davon profitieren können.

Die 30 haben sich in Potsdam in der Hasso-Plattner-School of Design Thinking (oder d.school) kennengelernt.

Beim Lesen merkt man, wie ein frischer Wind durch die Absätze weht – jung, enthusiastisch, optimistisch. Und gleichzeitig bodenständig und realistisch. Leider sind viele Abschnitte und Kapitel zu lang. Zuviel Text, der vom Wesentlichen ablenkt und immer wieder dieselben Punkte mit andern Worten aufgreift – was in einem gewissen Rahmen ja auch gut ist; hier ist es eben manchmal zu ausufernd. Da wird der frische Stil irgendwann anstrengend und geschwätzig. Denn die Kernaussagen muss man sich selbst mühsam aus vielen – manchmal zu sehr auf Spracheffekte zielende – Abschnitten herauspulen. Was nichts daran ändert, dass der Kern durchaus spannend und überzeugend ist!

Es steht jedem frei, im Detail zu entscheiden, wieviel und wann er oder sie sich einbringt. Im Gegensatz zu vielen andern Arbeitsplätzen gelten hier Projekte und Erfahrungen außerhalb des Unternehmens als wertvoll und werden begrüßt, denn dadurch vergrößert sich am Ende auch der interne Erfahrungspool. Das Unternehmen wird so flexibler und breiter aufgestellt, um auf die Komplexität der Anforderungen reagieren zu können.

Rotation

Automatisch sich auszeichnende und organisch verstärkte Strukturen wird nach den ersten negativen Erfahrungen bewusst entgegengewirkt. Denn es gab nach einiger Zeit zuviel, was nur von Einzelnen beherrscht wurde – was einerseits ein Unternehmensrisiko darstellt, andererseits die Entwicklungsmöglichkeiten Einzelner einschränkt. Einzelne können dann nicht mehr Neues lernen bzw. werden durch Routineaufgaben von der eigenen Weiterentwicklung abgehalten. Gegenmaßnahme und Lösung des Dilemmas ist für Dark Horse das Rotationsprinzip.

Das Rotationsprinzip für wiederkehrende Aufgaben findet auf zwei Ebenen statt: Auf der Ebene der entscheidenden, größeren Aufgaben und auf der Ebene lästiger, kleiner Aufgaben. Um auf der “Großaufgabenebene” Expertise-Monopole vermeiden, werden neue Teams immer so zusammengestellt, dass es aus vielen Unerfahrenen plus einem (oder wenigen) Erfahrenen besteht.

Konkret sieht das so aus, dass die Dark-Horse-Leute einmal jährlich die größeren Aufgaben verteilen. Größere Aufgaben sind z. B. Kontakt zum Steuerberater halten, IT-Infrastruktur betreuen, Sommerfest organisieren… Wer so eine Aufgabe übernimmt, tut das für ein Jahr (nicht länger). Dann gibt es noch die kleineren Aufgaben, z. B. Spülmaschine bedienen, Anrufbeantworter abhören, Briefkasten leeren, interne Treffen organisieren und protokollieren… Diese Aufgaben, die wenig spannend sind, werden ebenfalls verteilt. Das damit beauftragte wechselnde Serviceteam (bei Dark Horse bestehend aus 2 Leuten) übernimmt die lästigen Kleinigkeiten für einen Monat.

Das Rotationsprinzip sorgt dafür, dass Jede*r mal Unangenehmes übernimmt, es trägt aber auch dazu bei, dass die Aufgaben mehr wertgeschätzt werden und die Ausführenden mehr Rücksicht und Verständnis erleben. Es bewirkt (insbesondere für die Kleinigkeiten), dass Andere nicht auf das Serviceteam herabblicken, sondern dass die Anderen hinter dem Serviceteam stehen. Denn jeder kennt ja die Schwierigkeiten, die mit den kleinen Aufgaben einher gehen.

Entscheiden

Das Team entscheidet nach dem Konsent-Prinzip (geringsten Widerstand anstreben) statt nach dem Konsens-Prinzip (Mehrheit bzw. Einstimmigkeit anstreben). Anfangs war das gewöhnungsbedürftig, diskussionsgeladen und schwierig. Deswegen gab es schnell einen “Soziokratieberater”, der das Team unterstützte, bis die Soziokratie nach etwas Übung vom Team selbst angewendet werden konnte, mittlerweile nur noch ein bisschen abgefedert durch wechselnde Moderation, die jeweils ein Teammitglied übernimmt, das sich inhaltlich neutral raushält.

Feedback und Problemlösen

Dark-Horse-Innovation nutzt fünf Kategorien  für tägliches Feedback, das sie z. B. beim Tagesabschluss in Seminaren oder Workshops einsetzen. Die Teilnehmer*inen notieren auf einem Feedbackbogen :

  1. Was war für mich das schwierigste Problem heute?
  2. Was war heute die größte Überraschung?
  3. Was war der beste Fehler?
  4. Was war Dein Highlight?
  5. Was ist das “Zitat des Tages”?

Zum Thema Problemlösen soll übrigens Einstein einmal gesagt haben, dass er bei einem lebensbedrohlichen Problem 5 Minuten über die Lösung nachdenkt. Wenn er für dessen Lösung er 60 Min Zeit hätte. Er würde also 55 Minuten über das Problem nachdenken und 5 Minuten über die Lösung. Hat was.

Fazit: Wirklich interessant; bin gespannt, wie’s weitergeht

Dark Horse Innovation: “Thank God it’s Monday! Damit Arbeit nicht der blöde Teil des Lebens ist. Wie wir die Arbeitswelt revolutionieren”. ECON 2014. 16,99 EUR (D) / 17,50 EUR (A). ISBN 978-3-430-20171-1

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Restplätze sichern für die meccanica feminale 2015

Januar 27th, 2015

Aus meinem Posteingang…

Liebe Studentinnen und Interessierte,

sichert Euch noch die letzten Restplätze auf der meccanica feminale 2015, der Frührjahrshochschule für Ingenieurinnen. Sie findet vom 24. – 28. Feb. 2015 an der Universität Stuttgart / Campus Vaihingen statt. Bitte gebt diese Infos an Studentinnen und Kolleginnen weiter!

Über 40 spannende und interessante Vorlesungen, Workshops und Vorträge werden angeboten, z. B. Race Car Aerodynamics, Werkstoffe der Mikro- und Nanotechnik, Sauerstoffsättigung – Optische Mess- und Analyseverfahren, Excel, LabVIEW, Wer hat Angst vor Filtern? … und Social-Skills-Kurse wie Verhandlungsführung, Wissenschaftliches Schreiben, Datenschutz u.v.m.

Bei erfolgreichem Kursabschluss wird den Teilnehmerinnen ein Zertifikat – für viele Kurse mit Credit Point (ECTS) – ausgestellt.

Anmelden: www.meccanica-feminale.de

Die Teilnahmegebühr für Berufstätige beträgt 180,- EUR pro Halbwochenkurs, für Studentinnen 30,- EUR pro Halbwochenkurs, Ermäßigungen siehe Programmheft.

Am Do 26. Feb. 2015 findet der Conference Day mit Fachvorträgen aus Industrie und Wissenschaft statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist hierzu herzlich eingeladen. Eine Anmeldung dazu ist nicht notwendig, Details siehe Programm auf der Webseite.

vom: Netzwerk Frauen.Innovation.Technik

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Freiheit – dreisprachig

Januar 13th, 2015
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Augen-Logo Die Redaktion

Call für die Sommerunis in Bremen

Januar 13th, 2015

Die Uni Bremen lädt engagierte Fachfrauen der Ingenieurwissenschaften, Fachdozentinnen der Informatik sowie interdisziplinär im Fach arbeitende Frauen ein, Lehrangebote für die 7. Ingenieurinnen-Sommeruni (IS) bzw. für die 18. Informatica Feminale (IF) einzureichen. Fachfrauen aus Wissenschaft und Praxis sind gefragt.

Termine
Call-Deadline: 7. Feb. 2015
Ingenieurinnen-Sommeruni: 10. – 21. Aug. 2015
Informatica Feminale: 17. – 28. Aug. 2015

Referentinnen sind eingeladen, in Vorträgen ihr Fachgebiet vorzustellen: 30 bis 60 Min, auf deutsch oder englisch.

Gesuchte Fachthemen

  • Elektrotechnik (IS)
  • Informationstechnik (IS)
  • Produktionstechnik
  • Maschinenbau & Verfahrenstechnik (IS)
  • interdisziplinäre Bezüge zu Ingenieurwissenschaften (IS)
  • Informatik (IF)
  • interdisziplinäre Bezüge zur Informatik (IF)

Veranstaltungen zur Stärkung der sozialen Kompetenzen von Studentinnen sind ebenfalls gefragt. Die Sommeruniversität zielt zugleich auf die fachliche Vernetzung von Studentinnen und die berufsbegleitende Weiterbildung von Ingenieurinnen und Informatikerinnen auf universitärem Niveau. Es können Lehraufträge an die Dozentinnen vergeben werden. Unterrichtssprachen sind Deutsch oder Englisch.

IS2015

Die Ingenieurinnen-Sommeruni ist eine offene, explorative Lehr- und Lernumgebung. Für ein vielfältiges Programm werden Vorlesungen, Seminare und Workshops aus dem gesamten Spektrum der Fachgebiete gesucht. Zugleich sind Lehrangebote zu exemplarischen Anwendungsbereichen (z. B. aus Medizin oder Umweltschutz), zur beruflichen Praxis (wie Projektmanagement, Qualitätssicherung, Prozesssteuerung) sowie zu Ingenieurwissenschaften und Gesellschaft (z. B. arbeitsmarktpolitische Aspekte) gewünscht.

IF2015

Im Studiengang Informatik der Uni Bremen ist die Informatica Feminale Teil des regulären Lehrangebots. Die Informatica Feminale bietet jährlich kompakte Lehre zur Informatik. Studieneinstieg, Verbleib im Studium, Berufsübergang und lebenslanges Lernen auf universitärem Niveau stehen dabei gleichermaßen im Blickfeld.

Für Firmen: Sponsoring und JobForum

Interessierte Firmen können während der Sommeruniversität durch Sponsoring mitmachen.

Beim gemeinsamen JobForum der beiden Sommeruniversitäten Informatica Feminale und Ingenieurinnen-Sommeruni am 19. Aug. 2015 haben sie Gelegenheit zum Austausch mit Absolventinnen.

Weitersagen!

Bitte weitersagen und interessierte Kolleginnen, Mitarbeiterinnen und Studentinnen auf den Call aufmerksam machen!

Mehr Infos unter
www.ingenieurinnen-sommeruni.de
www.informatica-feminale.de

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Wenn der Tag zu lang war, lerne ich Akronyme

Januar 2nd, 2015

Diesmal: pebcak

Kleiner pebcak-Fall… wenn ich mal wieder den Anhang an der Email vergessen habe…

Nur gut, dass jetzt Jahresendeundanfangswinterurlaub ist ;)

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Wenn es dunkel wird, sieht man mehr… Monster

Januar 2nd, 2015

Schattenmonster

Cover Ein schön schräges Buch, liebevoll gestaltet. Und eine Taschenlampe ist gleich mit dabei, sozusagen Plug’n’Play. Öffnet man das Buch, sieht man erst mal gar keine Monster, sondern nur Möbel. Wohnzimmer, Küche, Bad, … Man kann förmlich durch die unterschiedlichen Zimmer gehen und sie erkunden, denn beim Blättern stellen sich die Möbel auf. Strahlt man die Zimmer dann mit der Taschenlampe an, tauchen Monster auf. Und wenn die Hand etwas zittert (ist ja schließlich gruselig), dann bewegen sie sich sogar, werden größer und kleiner!

Am Ende erfährt man noch, wer einem begegnet ist. BildDas Wohnzimmermonster heißt Theo, der immer laut heult. Am Ende geht die Monstersuche weiter. Im eigenen Kinderzimmer, im Flur. Da müssen die Kids nur warten, bis es draußen dunkel ist und dann drin das Licht löschen. In ihren Zimmern verstecken sich nämlich auch Monster.

Ich hab das mal mit echten Kids ausprobiert, und nicht nur die Kleinen, auch die 17-jährigen fanden das Buch cool.

Fazit: Für Kids und für Optik- und Illusionsfans

Felicitas Horstschäfer und Johannes Vogt : “Schattenmonster. Such-Pop-Up-Buch”. Beltz 2014. 19,95- EUR. ISBN 978-3-407-79583-0.

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Bärtag im Januar

Januar 2nd, 2015

zur englischen Wikipedia-Seite

Am 18. Januar ist “Pu-der-Bär”-Tag. Wer ihn nicht kennt: Pu ist ein Bär von sehr geringem Verstand. Und die Figur in einem Kinderbuch von Alexander Alan Milne. Das Datum ist der Geburtstag des Autors, der 1882 auf die Welt kam.

Da Pu sehr, sehr gerne isst, und am liebsten Honig, schlage ich vor: Nimm ein Honigplätzchen (oder zwei oder drei), trink dazu (englischen) Tee oder Kakao und sinniere darüber, wie schön doch ein Bärenleben mit all den Freunden aus dem 100-Morgen-Wald sein könnte. Um Dich dann zu freuen, dass die Tage wieder länger werden.

Und um so den “Pu-der-Bär”-Tag angemessen zu begehen :)

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Zukunftsprognose Alter

Januar 2nd, 2015

zur WebsiteAuf www.wie-alt-werde-ich.de kann man anhand von ein paar Parametern mal grob einordnen, wie die eigene Lebenserwartung so aussieht. Ist natürlich keine verlässliche Nummer, aber auch nicht reine Wahrsagerei.

Ich bin zufrieden, ich werde demnach mit 50-%iger Wahrscheinlichkeit 82,2 Jahre alt, das reicht mir :-)

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Schulwettbewerb INVENT a CHIP

Januar 2nd, 2015

Aus meinem Posteingang…

Logo invent-a-chipINVENT a CHIP ist eine bundesweite Initiative von VDE und BMBF, bei der Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Mikrochip entwerfen können. Wissenschaftlich betreut wird der Wettbewerb an der Leibniz-Uni in Hannover. Email, Mobilfunk und Multimedia wären ebenso wie moderne Medizin-, Automobil- oder Umwelttechnik ohne leistungsfähige Mikrochips nicht möglich. Mitmachen können Jahrgangsstufen 8-13. Sie müssen 20 Fragen aus der Welt der Mikrochips beantworten und können sich mit ihrer eigenen Chipidee bewerben.

Zeitplan

Nächste Runde: Feb 2015
Mehr zum Zeitplan unter
www.invent-a-chip.de/invent-a-chip/Zeitplan/Seiten/default_0.aspx.

Beispiele, Kenntnisse und Hilfe für die Ideensuche

Kontakte einheitlich speichern, die Heizungssteuerung optimieren oder ein Farbsystem für Blinde entwickeln? Sollen Waren sicher transportiert werden? Das gab es alles schon. Was fällt den Kids in der nächsten Runde Spannendes ein?

Wenn die Kids noch keine Idee haben, sich aber für die Mikro- und Nanotechnologie interessieren: Für die Beantwortung der Fragen bekommen sie ein Zertifikat – z. B. für die Bewerbungsmappe – und vor allen Dingen ganz viele Kenntnisse über Mikrochips, die uns schon längst im Alltag auf Schritt und Tritt begleiten. Auf die Schulen mit der höchsten Anzahl zurückgesendeter Fragebögen warten Geldpreise für Laboreinrichtungen oder Schülerpartys.

Wie kommen die Kids dann auf eine Idee? Zu kompliziert? Nur etwas für Überflieger? Nein, denn sie bekommen von den Veranstaltern alle notwendigen Infos in einem Workshop an der Universität in Hannover. Und auch danach können sie sich mit ihren Betreuern austauschen. Zuhause brauchen sie nur einen PC mit Internetanschluss und Spaß an der Umsetzung in den folgenden viereinhalb Monaten. Die Idee für den Mikrochip müssen sie nach dem wissenschaftlichen Input allerdings schon selbst haben…

Quelle:
www.invent-a-chip.de/invent-a-chip/Der%20Wettbewerb/Seiten/Was%20ist%20Invent%20a%20Chip.aspx

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Kritzeln zur Entspannung und für die Ordnung im Hirn

Januar 2nd, 2015

Screenshot Zentangle

Wer mal in einem meiner Kurse oder Workshops war, kennt die kleinen Tipps und Trick, die ich zwischendrin immer mal wieder einstreues – nicht nur den, dass Kaugummikauen das Mitdenken erleichtert…

Hier ist noch so ein Ding: Sowas wie meditatives Zeichnen. Einige von Euch werden es schon kennen. Oder jemanden, der’s kennt. Oft entsteht beim Telefonieren ein kleines Kunstwerk. Oder in Meetings. Oder in (langweiligen) Seminaren.

Zur Entspannung, also z. B. falls man unerwartet warten muss oder auch zu Hause, um den Arbeitstag abzuschließen und den Feierabend einzuläuten, kann man das Ganze etwas bewusster anehen. So kann man das ein oder andere Gedankengewitter beruhigen.

Wie geht’s?

Ein paar quadratische Grundrahmen aufs Papier malen, Größe nach Belieben, nur nicht allzu klein.

Je ein Quadrat mit ein paar Linien weiter unterteilen, z. B. mit einer geschwungenen Linie, einem stilisierten Buchstaben, Zacken oder was einem gerade so einfällt. In diesem Quadratfüllt man jetzt die entstandenen kleineren Felder mit unterschiedlichen Mustern. Ideen dafür findet Ihr unten. Eigene Ideen sind natürlich womöglich noch besser :-)

Wer mag, kann dabei auch mit Farben rumprobieren, wenn die Muster fertig sind. Und wer weiß, vielleicht kommt sogar – ganz zufällig – ein richtiges Kunstwerk dabei heraus. Im Vordergrund steht aber das Abschalten.

Wie viele Quadrate am Ende “ausgemustert” sind, hängt von Eurer verfügbaren Zeit ab. Und von der Entspannung, die Ihr erreichen wollt.

Musterideen

Muster gibt es hier, aber auch anderswo, z. B. unter http://tanglepatterns.com/tag/zentangle oder http://kunstkramkiste.wordpress.com/tag/musterfundus.

Screenshot Kunstkramkiste

Mein erster Versuch war gar nicht so schwierig, wie ich dachte – es lief geradezu automatisch. Nur habe ich gemerkt, dass es gut ist, einen leichtläufigen Stift zu benutzen. Sonst bekommt man am Ende verkrampfte Finger. Und ich muss mal meine Buntstifte rauskramen, denn ein bisschen Farbe könnte mein Quadrat von Quadraten noch vertragen:

Erster Versuch

Mehr Infos
www.zentangle.com

Buch “Freude mit Zentangle”
www.freudemitzentangle.de/produkt/freude-mit-zentangle%C2%AE-der-einsteigerkurs

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