Berichten via Web: Handwerkszeug

September 9th, 2014

Texten fürs Web

BUCH Ausführlich und mit vielen Beispielen zeigt der Autor, wie nutzerfreundliches Texten funktioniert und wie man es auf der eigenen Website und in der eigenen App in Wort, Bild und Layout optimal umsetzt. Das Buch beantwortet genau jene Fragen, die sich im Onlinejournalismus und allen Webprojektverantwortlichen stellen: Wie gelingen gute, suchmaschinenoptimierte Teaser? Wie strukturiere ich scanfreundliche Artikelseiten? Wie lenke ich die Nutzerblicke mit Wörtern, wie mit Fotos? Wie können Themen multimedial erzählt werden und wo nutze ich die Vorteile gegenüber dem Klassiker “Text + Bild”? Usw. usf.

Zielgruppe dieser Auflage des Standardwerks sind Onlinejournalist*innen in Medienunternehmen und alle, die in PR-Agenturen, in Unternehmen, in Behörden, Verbänden und Organisationen texten und darüber hinaus alle, die Websites planen und Content fürs Web produzieren.

Das Buch behandelt alle praktischen Aspekte des Publizierens im WWW und für Tablet-Apps – von der Planung des Contents über das Schreiben von Schlagzeilen, Anreißern und Artikelseiten bis hin zu den Formen multimedialen Erzählens, mit vielen Tipps und Tricks und mit Screenshots zur Illustration. Zusätzlich gibt es Schritt-für-Schritt-Anleitungen, einen Überblick über relevante Erkenntnisse aus der Usability-Forschung und einen Ausblick auf die Evolution des Storytelling.

Ich habe mal wieder bestätigt bekommen, dass größte Erfolgschancen solche Texte haben, die gute Inhalte bieten, erst danach kommt der suchmaschinengerechte Feinschliff (z. B. zentrale Wörter in h2-Überschriften formatieren). Auch auf die Unterschiede vom Papiertext zum Texten fürs Web geht das Buch ein, u. a. empfiehlt der Autor, Zahlen im Web als Ziffern statt in Zahlwörtern zu schreiben (also 12 statt zwölf), da dies beim Textscannen dem Besucherblick einen Anker bietet – aber auch auf Planungsebene gibt es Hinweise zu den Unterschieden.

Besondersg gut gefallen hat mir die klare Ansage im Abschnitt über Perspektivenwahl bei Unternehmenswebsites; nix mit Marketingphrasenwüste, sondern auf den Kundennutzen hin formuliert und optimiert. “Ein wenig Sprach-Knigge” heißt es hier.

Gibt es auch etwas zu kritisieren? Nicht viel. Überschriften und Beispieltexte (inkl. Beispielüberschriften) sind in der gleichen Schriftart und -farbe gehalten. Da war wohl der Schuster am Werk, der selbst die schlechtesten Schuhe hat… (ich erinnere gern an die früher sehr schlimm und heute immer noch unschön gestaltete Alertbox von Jakob Nielsen: Wertvoller Inhalt in grottenschlechter Optik).

Fazit: Lesen + Lernen

Themen

  • Websites planen
  • Optimale Site-Architektur berechnen
  • Unterschiede zwischen Site- und Printplanung
  • Forschung: Zeitschranken und was daraus für die Praxis folgt
  • Forschung: Positionserwartungen und was daraus für die Praxis folgt
  • E-Commerce-Websites
  • Navigation
  • Gestaltgesetze – und was sie für die Navigation bedeuten
  • Hyperlinks optimal setzen und betexten
  • Linklabel bezeichnen
  • So bewegen sich Nutzer durchs Web
  • Klickwegnetze konstruieren
  • Content-Stretching: Schlüsselbegriffe
  • Strategische Planung: Wann ist die Website komplett?
  • Welche Funktion soll die Website erfüllen?
  • Contentkegel-Modell und wie man damit plant
  • Checkliste: Website planen und optimieren
  • Texten ist mehr als Schreiben
  • Texte verbessern
  • Der rote Faden
  • Die richtigen Wörter und Sätze
  • Schreiben für Unternehmenswebsites
  • Print-Material fürs Web adaptieren
  • Zum Lesen animieren: Startseite und Überschriften
  • Teaser-Handwerk
  • Weiterlesen: Artikelseite
  • Portionieren mit Rücksicht auf den Inhalt
  • Checkliste Web-Adaption: Welcher Seitentyp für welchen Zweck?
  • Linksetzmuster entlasten die Nutzer
  • Mit Bildern binden
  • Lesen auf dem Tablet
  • Artikel-Layout für Smartphones
  • Seitentyp
  • Druckversion
  • Klickkontext: Länger binden, mehr rausholen
  • Dramaturgie im Newsletter
  • Landing Pages
  • Blogs
  • Social-Media-Policy
  • Multimediales Erzählen: Slideshows, HMPs, Mashups & Co.
  • Matrix der multimedialen Möglichkeiten
  • Schrift, Bilder und Tipps fürs Fotografieren
  • Audio: authentisch und emotional
  • Interviews
  • Video: Dreh- und Ablaufplan
  • Animation und neue Formen: HMPs, (Audio-)Slideshows, Grafimation & Co.
  • Hypermedia-Patchwork: Artikel mit Multimedia garniert
  • Online-Feature: Artikel mit integrierter Datenbank
  • Themenpaket: Mehr als nur viele Artikel
  • Mashups und Datavis: Visualisierte Daten als Erzählform
  • Webspecial organisieren

Übrigens: Die Tipps von Nielsen sind immer noch ein Muss für alle, die sich irgendwo im Web an irgendeine Zielgruppe wenden:
www.nngroup.com/articles

Stefan Heijnk: “Texten fürs Web. Planen, Schreiben, multimedial erzählen. Das Handbuch für Online-Journalisten”. dpunkt 2011. 39,90 EUR (D) / 41,10 EUR (A). ISBN 978-3-89864-698-7.

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WiM – Women In Maths

September 9th, 2014

Aus meinem Posteingang…

The International Mathematical Union IMU has prepared a new women in maths website which was launched by IMU president Ingrid Daubechies at ICWM in Korea.

Screenshot

Launch Of new international Women In Maths website

In March 2013 the Executive Committee of the International Mathematical Union (IMU) approved the establishment of an Advisory Group for Women in Mathematics, charged with creating and overseeing a section of the IMU website entitled Women in Mathematics (WiM). Opportunities for women vary widely from country to country and a main aim is to enhance the participation of women in all mathematical communities. The new WiM site has been launched at the International Congress of Women Mathematicians on August 12th just prior to the International Congress of Mathematicians, at the address www.mathunion.org/wim.

The site includes information about organizations, people, events, resources and initiatives of interest to women mathematicians world-wide. In order to maximize the usefulness of this site, suggestions from the community are welcome. Indeed, advice concerning items for inclusion is important to the Advisory Group.

The Advisory Group may be contacted at info-for-wim(bei)mathunion.org.

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Linktipp Biologie? Wandersprosse

September 9th, 2014

Neulich im Park… hab ich ein paar seltsame, organische…. ähm…. Phänomene… oder…. vielleicht eher… Phänotypen entdeckt. Und da will ich Euch natürlich teilhaben lassen! Vor allem, da Einige von Euch sicher mehr von Biologie verstehen als ich.

Da zeig ich Euch also zuerst mal die “Wandersprosse”:

Foto

Ich habe sie in einem der alten Möllerbunker im Duisburger Landschaftspark entdeckt. Als ich dort war, ist sie allerdings nicht gewandert, sondern wuchs still vor sich hin. gelbpilzAuf dem Bild sieht man es nicht – oder nur, wenn man Funkien kennt, die am Fuße der Sprosse sprießen: Die Wandersprosse ist RICHTIG GROSS!

Das war aber noch nicht alles, es gab noch mehr zu finden, nämlich hockergroße Pilze (einer) und im Netz verhängte Blätter, Schnurpsel und Geschnaggele (viele)… oder wie auch immer das alles korrekt heißt!??!

Foto

Wer etwas zu kommentieren, korrigieren oder zu ergänzen hat, bitte gern – per Kommentar oder Email an zeitung.informatica-feminale(bei)web(dot)de.

Mehr Infos:
wandersprosse.wordpress.com
www.landschaftspark.de/kultur-veranstaltungen/kunst-werk

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Gelesen: Frauen und IT

September 9th, 2014

Aus meinem Posteingang…

Artikel auf Golem.de zum Thema Frauen und IT. Es geht um eine große Bandbreite, von der Interessenlage weiblichen Nachwuchses an Technik über Sexismus bis hin zum Potenzial, das Frauen beim Programmieren & Co. haben. Vielleicht etwas plakativ, aber lest selbst…

www.golem.de/news/frauen-und-it-frauen-sind-naturtalente-im-programmieren-1408-108207.html

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Jahrestag: Sprich wie ein Pirat

September 9th, 2014

BildDer 19. September ist der “Sprich-wie-ein-Pirat”-Tag. Wikipedia erklärt’s genauer: Seit 1995 gibt es diesen parodistischen Tag, an dem man so sprechen soll wie ein Pirat. Ay, Capt’n. Denn man tau! Hol Kiel, an die Wanten… und lo-us geid dat!

Mehr Infos unter www.talklikeapirate.com/piratehome.html.

(Bildquelle: www.moviepilot.de/movies/tinker-bell-and-the-pirate-fairy)

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Mitmachen: “Internet der Dinge”-Ideen

September 9th, 2014

BildBeim Code_n-Innvationswettbewerb werden Ideen für das “Internet der Dinge” gesucht: Die 50 besten Geschäftsmodelle sind dann auf der nächsten CeBIT zu sehen, die Finalisten bekommen als Preis eine kostenlose Ausstellungsfläche zur Verfügung gestellt. Wer den Gesamtsieg abstaubt, bekommt außerdem 30.000,- EUR und damit auch den Code_n15 Award.

Firmen und Start-ups, die 2010 oder später gegründet wurden, dürfen teilnehmen. Das Geschäftsmodell muss “das Internet der Dinge monetarisiert” haben.

Einreichungsstart: Sep. 2014
Anmeldeschluss: 30. Nov 2014

Die GFT Group hat den Wettbewerb initiiert, mehr Infos unter:
www.code-n.org

Infos zur Teilnahme:
www.code-n.org/contest/application

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Nebel und Licht aus dem Grafiklabor

September 7th, 2014

Bildquelle: http://people.mpi-inf.mpg.de/~oklehm/publications/2014/i3d/pss-i3D_Klehm2014.pptx

Irgendwo, irgendwann bin ich über einen Artikel gestolpert, der neue Möglichkeiten zur Darstellung von diffusem Licht vorstellt. Offensichtlich ist das gar nicht so einfach. Voller Sonnenschein macht ja schon auf meinen Urlaubsfotos eine leicht kitschige, künstlich wirkende Ausleuchtung kinderleicht. Nur bei diesigem Wetter, niedrigen Wolken, Rauch oder Staub in der Luft, da ist es spannend, was als Ergebnis herauskommt. Und hier nun ein Beispiel dafür, wie das ohne Welt, nur am Rechner erzeugt werden kann. Wer mehr davon versteht, lernt vielleicht auch was. Ich fand es einfach nur faszinierend. Und – ähem… hübsch… mehr kann ich dazu leider nicht sagen… Bildquelle: http://people.mpi-inf.mpg.de/~oklehm/publications/2014/i3d/pss-i3D_Klehm2014.pdf

Naja, seht selbst.

Mehr Infos:
http://people.mpi-inf.mpg.de/~oklehm

Bildquellen:

http://people.mpi-inf.mpg.de/~oklehm/publications/2014/i3d/pss-i3D_Klehm2014.pptx
http://people.mpi-inf.mpg.de/~oklehm/publications/2014/i3d/pss-i3D_Klehm2014.pdf

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Pass-It-On Awards Program

September 7th, 2014

Aus meinem Posteingang…

Logo

The Anita Borg Systers Pass-It-On (PIO) Awards honor Anita Borg’s desire to create a network of women technologists helping one another. The cash awards, funded by donations from the Systers Online Community and others, are intended as means for women established in technological fields to support women seeking their place in the fields of technology. The program is called “Pass-It-On” because it comes with the moral obligation to “pass on” the benefits gained from the award.

Pass-it-on Award applications are open to any woman over 18 years old in or aspiring to be in the fields of computing. Awards are open to women in all countries and range from $ 500,- to $ 1.000,- USD.

Applications covering a wide variety of needs and projects are encouraged, such as:

  • Small amount to help with studies, job transfers or other transitions in life.
  • A broader project that benefits girls and women.
  • Projects that seek to inspire more girls and women to go into the computing field.
  • Assistance with educational fees and materials.
  • Partial funding source for larger scholarship.
  • Mentoring and other supportive groups for women in technology or computing.

Nächster Bewerbungsschluss: Mi 15. Okt 2014 (11:59 PM UTC-7)

Mehr Infos:
http://anitaborg.org/awards-grants/pass-it-on-awards-program

Na, dann bin ich mal gespannt, wer von Euch auf der Award-Gewinnerinnen auftaucht!

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Guerilla-Aktion “Passwortliebe”

September 3rd, 2014

Screenshot 

Bewusstsein für Passwortsicherheit schärfen

Fast täglich gibt es neue Meldungen über Passwort- und Datendiebstahl, dennoch machen sich die wenigsten Deutschen über die Sicherheit ihres Passwortes gedanken. Jeder vierte Deutsche gibt an, sein Passwort nie zu ändern und macht sich damit extrem verwundbar für Hackerangriffe. Studis der FH Aachen wollen das Bewusstsein und den Grad der Sensibilisierung im Umgang mit persönlichen Passwörtern erhöhen – und das mit einer sehr unkonventionellen Kampagne.

“Passwortliebe – Komm zur Sache, Schätzchen”

LogoDer NSA-Skandal ging um die Welt. Der eigentliche Skandal aber ist, dass die meisten Menschen denken, es ginge sie nichts an. Damit machen Sie sich extrem verwundbar für Hackerangriffe. Und das, obwohl sich der Sicherheitsgrad der eigenen Passwörter schon in wenigen Schritten drastisch erhöhen lässt.

Auf eine unkonventionelle Art wollen nun Studis des Studiengangs Communication and Multimedia Design das Bewusstsein für Passwortsicherheit schärfen: Mitten in der Stadt steht ein Bett, darin liegt ein junges Paar und kommt langsam zur Sache. Plötzlich springt der junge Mann auf, nur mit Boxershorts bekleidet. Weil er etwas vergessen hat! Doch er holt jetzt nicht ein Kondom, wie man vielleicht vermuten könnte, sondern ändert am Computer sein Passwort. Sicherheit geht nun mal vor, in jedem Fall ;-)

Im Mittelpunkt der Kampagne “Passwortliebe” steht eine Guerilla-Aktion:

Wann? 4. Sep 2014 von 10 bis etwa 18 Uhr
Wo? Am Holzgraben in der Aachener Innenstadt

Wenn der junge Mann leicht bekleidet aus dem Bett springt, soll ihm nicht nur seine zurückgelassene Partnerin verwundert nachschauen. Alle Interessierten sind dazu eingeladen, sich an einem Infostand interaktiv mit dem Thema Passwortsicherheit auseinandersetzen.

Mehr Infos:
www.passwortliebe.de
www.wissensschule.de/passwortliebe-de-komm-zur-sache-schaetzchen

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Durstiges Pflaster

September 3rd, 2014

Den ganzen Tag im Meeting, zwischendrin kurz ein Brötchen gegessen, und abends erst ein Schluck Wasser. Wer so lebt, riskiert, dass der Körper überhitzt. Dehydrierung kann auch schlimmere Folgen wie Nierenversagen haben.

Im Forschungsprojekt “Sensoren für eine verbesserte Lebensqualität”, an dem sich die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) beteiligt, wollen Wissenschaftler ein System entwickeln, das rechtzeitig warnt: ein Sensorpflaster, das die gemessenen Werte an ein Armband oder ein Smartphone weiterleitet.

Wasser ist für den Menschen lebenswichtig: Er benötigt die Flüssigkeit beispielsweise zum Transport der Nährstoffe im Körper oder für die Beseitigung von Giftstoffen. Jeden Tag verliert der Körper Wasser über Haut und Atmung. Regelmäßiges Trinken ist daher notwendig. Wird der Körper nicht ausreichend mit Wasser versorgt, drohen Leistungsminderung, Verwirrtheitszustände, Schwindel und Kreislaufversagen, aber auch Herzerkrankungen, Diabetes oder Magengeschwüre. Dehydrierung gehört außerdem zu den häufigsten Todesursachen demenzkranker Menschen.

Ein zuverlässiges und zugleich einfaches Verfahren, um den Flüssigkeitshaushalt zu überwachen, gibt es noch nicht. Da will Prof. Dr. Dr. Weigel, Inhaber des Lehrstuhls für Technische Elektronik der FAU, mit seinem Team Abhilfe schaffen. Sie entwickeln ein Sensorsystem, welches rechtzeitig warnt, um nötige Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Das Pflaster

Das System besteht aus einem Sensorpflaster, welches die gemessenen Werte an ein Smartphone oder direkt an ein dazugehöriges Armband sendet. Der Träger bzw. die Trägerin wird drei Möglichkeiten haben, sich über den Wasserhaushalt zu informieren:

  • per App auf dem Smartphone,
  • per Farbkodierung am Armband oder
  • per Weiterleitung der Werte ins Internet, wo Trainer oder Pfleger die Werte abrufen können.

Die Farbkodierung am Armband stellt dabei die einfachste und direkteste Möglichkeit der Datenübertagung dar: Ein Ampelsystem erlaubt es älteren Menschen oder Sportler*innen, den Wasserhaushalt zu kontrollieren. Wechselt die Farbe von grün auf gelb, weiß man, dass es Zeit ist, etwas zu trinken. Vergisst man dies oder nimmt es nicht wahr, kann ein akustisches Signal oder eine Vibration zusätzlich darauf hinweisen, wenn der Zustand kritischer wird.

Das Sensorpflaster basiert auf Hochfrequenzsensorik und Integrationstechnologien. “Für die komfortable Nutzung am Körper und eine permanente Überwachung des Wasserhaushalts müssen wir ein System erforschen, das Funktionen der Sensorik, Kommunikation, Datensicherheit, Energiespeicherung, Datenauswertung sowie optimierter Anzeige und Benutzerfreundlichkeit auf kleinstem Raum integriert”, beschreibt Projektleiter Dr. Dietmar Kissinger die Komplexität des Forschungsvorhabens. Daher kooperiert der FAU-Lehrstuhl mit Partnern aus der Wirtschaft und dem Gesundheitssektor.

Mögliche Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete des Sensorpflasters sind zahlreich. Im medizinischen Bereich könnte es Senioren helfen, ihren Wasserhaushalt im Auge zu behalten, bei Demenzkranken und bettlägerigen Patienten ermöglicht es den Pflegenden, den Zustand zu überwachen. Die Arbeit von Feuerwehrmännern könnte das Pflaster ebenfalls sicherer machen: Bei Einsätzen warnt es frühzeitig vor Dehydrierung und hilft so, Orientierungslosigkeit oder gar Bewusstlosigkeit durch zu wenig Flüssigkeit im Körper zu vermeiden.

Aber auch im Alltag könnte das Pflaster eingesetzt werden: von Sportlerinnen oder Sportlern beispielsweise, die ihre Trainingseinheiten überwachen oder bei der Arbeit, um die eigene geistige Leistungsfähigkeit zu steigern.

Quelle: http://idw-online.de/de/news601184

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Ausschreibung: Leonardo-da-Vinci-Preis 2015

September 2nd, 2014

Der VDI und MNU schreiben den Preis für ein MINT-Unterrichtskonzept aus, das Natur und Technik verbindet. Wer darf mitmachen und Ideen einreichen? Lehrkräfte, Referendar*innen, Lehramtsstudis.

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Deadline: 15. Okt 2014

LogoNeben dem Ruhm und der Ehre gibt’s zum Preis noch einen Sachmittelpreis in Höhe von 2.000,- EUR, der für die Umsetzung des eingereichten Konzepts fließen muss. Kontakt: neusser(bei)vdi.de

Bewerbungsunterlagen:
www.vdi.de/natur-und-technik

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Last Call: WoMenPower 2015

September 2nd, 2014

Aus meinem Posteingang…

Der Countdown für den Call for Papers der WoMenPower 2015 läuft.

Einsendeschluss: 8. Sep 2014
Veranstaltung: 17. Apr 2015

Wer in Sachen Karriere und Arbeitsleben von Frauen und Männern in Deutschland mitdiskutieren will, sollte sich mal den WoMenPower-Kongress zur HANNOVER MESSE ansehen. Mehr als 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen Jahr für Jahr den Fachkongress engagierter Frauen und Männer aus Unternehmen, Organisationen und Netzwerken, um über Karrierefragen, Erfolgsstrategien und innovative Arbeitsformen zu diskutieren. Damit ist der Karriere-Convent der größte seiner Art in Deutschland.

Mitmachen

Um das Programm so interessant und ausgewogen wie möglich zu gestalten, ruft das WoMenPower-Team interessierte Referenten/innen dazu auf, sich mit Beiträgen zu den Kernthemen der WoMenPower 2015 aktiv zu beteiligen. Das Motto 2015 lautet: “Impulse aufnehmen. Erkenntnisse gewinnen. Erfahrungen austauschen.”

Formular und Teilnahmebedingungen unter www.womenpower-kongress.de.

Bei Rückfragen: womenpower(bei)messe.de

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“Werde die beste Arbeitgeberin der Welt!”

September 2nd, 2014

Aus meinem Posteingang…

Unterstützung für Mütter auf dem Weg in die Selbständigkeit

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Unter dem Motto “Die beste Arbeitgeberin der Welt” startete am 1.9.2014 ein neues Unternehmen: die MUnternehmerinnen. “Nach unserer Erfahrung”, sagt MUnternehmerin Barbara Budrich, “gibt es viele Mütter, die sehr gern ins Berufsleben einsteigen möchten. Und darunter sind noch einmal viele, die gute Ideen für ein eigenes Unternehmen haben und die die Unabhängigkeit des selbständigen Arbeitens sehr zu schätzen wissen.” Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell im DAX notiert zu sein. Es geht darum, sich den Weg in die Selbständigkeit zuzutrauen und dabei kompetent und professionell begleitet zu werden.

Erwarten können gründungswillige und selbständige Mütter von den MUnternehmerinnen Tipps, Beratung, Austausch, Checklisten, White Papers, ein großes Netzwerk von Expertinnen und Experten, die durch den Steuerdschungel begleiten, beim Marketing unterstützen oder sogar Kundschaft vermitteln. Das Versprechen lautet: “Die MUnternehmerinnen helfen: mit Coaching, mit Motivationshilfen, beim Papierkram … und bei allem, was Dir Angst macht!”

Die MUnternehmerinnen

Seit Jahrzehnten bearbeitet Barbara Budrich im Rahmen ihrer Verlagsarbeit Themen Frauen- und Geschlechterforschung und hat dazu zahlreiche Bücher wie auch Zeitschriften publiziert. Nun wendet die Unternehmerin dies praktisch. Gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Nike Roos (Roosige Zeiten Marketing) und der Schweizer Unternehmerin Bettina Kreissl Lonfat (Agence Philosophique) setzt sie dieses Unternehmen auf, um Müttern den Weg in die Selbständigkeit zu erleichtern.

Mehr Infos:
www.MUnternehmerinnen.de

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Uni Hamburg: “Sprechen bewegt – unterschätzte Wirkungsebenen”

August 29th, 2014

Aus meinem Posteingang…

An einem Mittwoch im September findet im Gästehaus der Uni Hamburg (Rothenbaumchaussee 34, 20148 Hamburg) ein Vortrag von Dr. Monika Hein statt.

Worum geht’s?

“Sprechen bewegt. Sprechen verändert. Sprechen sagt etwas über unsere Überzeugungen aus. Es gibt aber auch Situationen, in denen sprechen nichts bewegt. Warum ist das so? Die Wirkungsebenen des Sprechens werden oftmals unterschätzt. Die Stimmtrainerin Monika Hein verrät Ihnen die Geheimnisse professionellen Sprechens. Sie zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Stimme und Sprechweise ideal einsetzen, damit Sie in jeder Situation überzeugen und begeistern – ob am Telefon, im Meeting, bei Präsentationen oder im Alltag.”

Wer trägt vor?

Dr. Monika Hein absolvierte 1995 eine Musicalausbildung in Hamburg. 1997 wechselte sie ins Fach Phonetik an der Uni Hamburg und ging dem Phänomen Sprechen auf den Grund. 2004 ging sie als Stimm- und Sprechtrainerin als Freiberuflerin an den Start, arbeitete unter anderem mit Schauspielern, Sprechern, Lehrkräften und Führungskräften. Als professionelle Sprecherin ist sie immer wieder auch als Trainerin auch für Pro Exzellenzia tätig.

Mehr Infos:
http://pro-exzellenzia.de/
http://pro-exzellenzia.de/index.php/page/-Sprechen-bewegt-unterschaetzte-Wirkungsebenen–2014-08-18

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Useware-Preis für nutzenorientierte Mensch-Technik-Interaktion

August 21st, 2014

Aus meinem Posteingang…

Tagung Useware in Heilbronn

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Die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik sucht Preisträger*innen für den diesjährigen Useware-Preis für Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Tagung: 27. bis 28. Nov. 2014

Was ist Useware?

Der Begriff Useware bezeichnet alle Hard- und Softwarekomponenten eines technischen Systems, die der einfachen und übersichtlichen Benutzung dienen. Aufgabenstellung: Mit dem Useware-Preis zeichnet der VDI herausragende Produktlösungen, neue Entwicklungsmethoden und die Etablierung von Prozessen aus, die dazu beitragen, Useware-Engineerings in Unternehmen nachhaltig zu verankern. Die Gestaltungsprozesse sollten dabei vor allem nutzengerecht und praktisch anwendbar sein. In früheren Jahren haben Porsche, DHL und Eppendorf Instrumente gewonnen.

Bewerbung

Unternehmen und Forschungseinrichtungen können sich bewerben oder von Dritten als Kandidaten vorgeschlagen werden. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Tagung Useware 2014 in Heilbronn statt.

Bewerbungsschluss: 10. Sep. 2014

Zur Bewerbung gehören eine 2- bis 5-seitige Beschreibung des Produktes oder Verfahrens, das anhand von Bildern und Skizzen die innovative Leistung des vorgeschlagenen Beitrags erläutert. Es müssen Anwendungsfelder definiert, Nutzungskonzepte sowie Entwicklungsmethoden erklärt und die Namen der Entwickler*innen ersichtlich sein. Vorschläge können bei der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik eingereicht werden. Kontaktadresse:

Verein Deutscher Ingenieure e.V.
VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik
Frau Nina Kaczor
Postfach 10 11 39
40002 Düsseldorf
E-Mail: gma(bei)vdi.de

Mehr Infos
www.vdi.de/useware

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You want to support HPIs scientific research…?

August 21st, 2014

HPI ist das Hasso-Plattner-Institut, das diese interessanten MOOC-Kurse anbietet. Also bitte seid so nett, im Gegenzug auch mal die Forschung dort zu unterstützen.

Logo Aus meinem Posteingang…

“Dear students!

Thank you very much for taking part in our online lecture “Knowledge Engineering with Semantic Web Technologies”!

During the course, I have several times referred to our research in Semantic Technologies. One of the many projects in our research is to develop algorithms that are able to determine the importance or relevance of facts.

A simple example:

  •     Fact (1): Albert Einstein is a physicist.
  •     Fact (2): Albert Einstein is a vegetarian.

Which fact is more important? Difficult to say and it always lies in the eye of the beholder. Probably most people might say that fact (1) is of higher importance or relevance.

Now, our algorithms must be evaluated to be able to judge their quality. Unfortunately, up to now there does not exist a ground truth for fact ranking. Therefore, we have developed a little web-based tool to crowdsource this task of creating new reference data for fact ranking…

…and this is where we need your help!

Here you will find our tool: http://s16a.org/fr/ for the creation of a ground truth to rank facts about a total of 500 popular entities from Wikipedia.

You have to register with the tool and then the task will be explained to you in detail. You might interrupt your rating of the presented facts at any time you like and continue later. To make it a bit more interesting, you can also score points and of course there is a highscore list.

We would really appreciate your help in this task. Please do also spread the word. The more participants, the more valid will be our ground truth.

We know that it is also a difficult and sometimes rather boring task. The more we would be really grateful for your assistance!

Thank you very much and best regards,
Harald Sack, the openHPI Team, and the Semantic Technologies Team”

openHPI im Web: https://openhpi.de

Hasso Plattner Institute for Software Systems Engineering
Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3, 14482 Potsdam, Germany

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Bremer IF wird noch internationaler

August 15th, 2014

Nachdem es ja schon länger internationale Teilnehmerinnen und Dozentinnen gibt, kommt jetzt noch ein Projekt dazu.

Bremer IF im Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahr

Die Informatica Feminale hat eines der geförderten Projekte im Ideenwettbewerb des Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahres erhalten. Im Fokus stehen wissenschaftlicher Austausch und professionelles Networking von Informatikfachfrauen: Studentinnen und Dozentinnen aus der Türkei werden in den Sommerstudien 2014 und 2015 der Universität Bremen teilnehmen.

Mehr Infos:
www.informatica-feminale.de
www.if.uni-bremen.de
www.deutsch-tuerkisches-wissenschaftsjahr.de/das-wissenschaftsjahr/ideenwettbewerb/deutsche-projekte

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ditact_opening_ 2014

August 13th, 2014

Aus meinem Posteingang…

25. Aug. 2014 / Beginn:12:30 / Unipark Nonntal

ditactlogo

Am 25. August startet die diesjährige ditact_women’s IT summer studies. Zur Eröffnungsfeier laden wir Dich herzlich ein! Als keynote Speakerin konnten wir Jana Diesner von der Carnegie Mellon University, School of Computer Science, USA, gewinnen, was uns sehr freut und sicherlich ein interessanter Input wird.

Der Vortrag von Jana Diesner mit dem Titel “Computational Thinking in the Classroom, Playroom, Boardroom” startet um 12:30 Uhr, danach diskutieren u. a. VRin Sylvia Hahn und Rektorin Kerstin Fink (FH Salzburg) am Podium.

Im Anschluss gemeinsamer Austausch bei Buffet mit musikalischer Untermalung. Genauere Informationen findest Du hier: ditact opening 2014

Wir würden uns sehr freuen, wenn Du die ditact mit uns gemeinsam eröffnest! Gerne kannst du die Einladung auch an Interessierte weiterleiten.

Liebe Grüße,

dein ditact_team

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Für 6 Monate Ingenieurin: HRW Schnuppern

August 11th, 2014

Für Studienanfängerinnen und -anfänger beginnt in diesen Tagen die Einschreibefrist an den Hochschulen.

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Für alle jungen Frauen mit Studienzulassung, die noch nicht wissen, was sie machen sollen, hat die Hochschule Ruhr West (HRW) noch Plätze frei. Beim “zdi-Campus: Mädchen testen MINT” bekommen Frauen erstmals die Möglichkeit, sechs Monate lang in die Welt der Ingenieurin reinzuschnuppern.

Start des Schnupperprogramms: Sep. 2014

Wie läuft der zdi-Campus ab?

Junge Frauen besuchen 1xmal in der Woche Vorlesungen an der Hochschule Ruhr West. 4 Tage pro Woche arbeiten sie in einem Unternehmen als Praktikantin. Sie sollen dabei selbständig ein Projekt bearbeiten, dessen Ergebnisse sie am Ende vorstellen. Zum Abschluss erhalten alle Teilnehmerinnen vom Unternehmen und der HRW entsprechende Bescheinigungen.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich junge Frauen mit Abitur oder Fachhochschulreife. Die Höhe der Entlohnung des Pflichtpraktikums legt das Unternehmen fest. Sie liegt zwischen 300,- EUR und 500,- EUR monatlich. Bei den technischen Fachrichtungen können die Teilnehmerinnen zwischen den angebotenen Studienschwerpunkten der HRW wählen, z. B. Maschinenbau, Elektrotechnik, Energietechnik, Bauingenieurwesen und Informatik.

Interesse?

Interessierte junge Frauen wenden sich an Anna Albers: Anna-Kristin.Albers(bei)hs-ruhrwest.de
Interessierte Unternehmen wenden sich an Stefanie Philipp: Stefanie.Philipp(bei)hs-ruhrwest.de

Mehr Infos: www.hochschule-ruhr-west.de

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Sustainability Summit 2014 in Freiburg

August 10th, 2014

Für Euch an der Uni Freiburg entdeckt…

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Nachhaltigkeitskonferenz im Oktober 2014 in Freiburg

Der Sustainability Summit 2014 bringt Forscherinnen und Forscher sowie Expertinnen und Experten aus den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Ökonomie, Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften zusammen. Sie alle sollen sich zu den anstehenden Fragen der Nachhaltigkiet austauschen. Ziel ist, die verschiedenen Disziplinen zu verbinden und so den Bedarf der Gegenwart zu ermitteln und zu klären, wie Bedürfnisse gedeckt werden können. Künftige Entwicklungen und das Leben künftiger Generationen sind dabei stets im Blick zu behalten.

Hintergrund: Die Uni und 5 Fraunhofer Institute aus Freiburg haben beschlossen, ihre Kraft zu bündeln, indem sie das neue Center for Sustainability Research einrichten. Kernthemen sind: Nachhaltige Materialien, Energie und “Resilienzingenieurwesen”.

Veranstaltungstermin: 13. – 14. Okt. 2014
Anmeldung: ab 21. Aug. 2014

Der Summit findet im Kongresszentrum Konzerthaus in Freiburg statt. Konferenzsprache ist Englisch.

Das Konferenzprogramm ist in 6 Themen eingeteilt:

  • Energy Systems I – Energy Supply
  • Energy Systems II – CO2 neutral mobility
  • Energy Systems III – Storage
  • Natural Resources
  • Sustainable Materials
  • System Resilience

Eingeladen sind:

  • Studis
  • Angehörige von Hochschulen
  • Führungskräfte aus Industrie und Forschungseinrichtungen
  • technisches Personal aus Industrie und Forschungseinrichtungen
  • Entscheidungsträgerinnen bzw. Entscheidungsträger
  • Vertreterinnen bzw. Vertreter von Banken und Investoren
  • Stadtplaner*innen
  • Energieversorger
  • Energiebeauftragte aus Städten und Gemeinden
  • Vertreter*innen der öffentlichen Verwaltung
  • Presse

Tja, zu den Gebühren/Kosten/Preisen hab ich leider nix gefunden… Sonst klingt der Summit aber durchaus interessant, wie ich finde.

Mehr Infos unter www.sustainability-summit.org.

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