Archive for August, 2008

if-Zeitung 2008 - do it yourself!

Wednesday, August 27th, 2008

Dieses Jahr hat sich erstmals keine Redaktion / Koordinatorin für die Offline-Zeitung gefunden. Deshalb gibt es während des Sommerstudiums einen einfachen Blog-Zugang für die Online-Zeitung: Artikel schreiben leichtgemacht!

  • Login (unten links) - Username und Passwort hängen in der Cafeteria aus
  • Write (Menüzeile) - schreiben (bitte auch “unterschreiben” mit Deinem Vornamen!)
  • Publish - Dein Artikel erscheint
  • Sign Out (oben rechts) - Fertig!

Falls es Probleme gibt: einfach eine Mail an grp-ifzeitung(at)tzi(punkt)de - da werden Sie geholfen.

Friederike

Der Weg ins Nirwana?

Sunday, August 3rd, 2008

Buchrezension

Mieses Karma

CoverGlaubst Du an Wiedergeburt? Nein? Dann, solltest Du wenigstens wissen, was auf Dich zukommt. Dazu lies bitte diesen Roman. Das Buch hat alles, was eine gute Lektüre braucht: Witz, ungewöhnliche Perspektiven, Herz und Schmerz und sogar tiefe Einblicke in die Seelen von Tieren!

Worum geht’s? Kim Lange, eine erfolgreiche Karrierefrau aus der Fernsehbranche, ist knallhart und auch mal rücksichtslos. Sie weiß genau, was sie will und wie sie es bekommt. Doch da erwischt sie das Schicksal - sie stirbt unerwartet, plötzlich und irgendwie unwürdig. Und erwacht - als Ameise! Wie die Geschichte weitergeht, wieviele Reinkarnationen, Persönlichkeiten und Verwirrungen noch auftauchen, wird hier nicht verraten. Auch nicht, ob Kim am Ende ins Nirwana kommt…

Fazit: Unbedingt lesen!

David Safier: “Mieses Karma”. Rowohlt 2008. 8,95 EUR. ISBN 978-3-499-24455-1.

European Symposium on Gender and ICT 2009

Sunday, August 3rd, 2008

Extended Deadline: September 15, 2008:
Submission of /abstracts/ by September 15, 2008

Bremen als Gastgeberin für das Symposium der Fachfrauen - und hier ist der Call…

Call for Contributions

5th European Symposium on Gender & ICT
“Digital Cultures: Participation - Empowerment - Diversity”

University of Bremen, Germany, March 5 - 7, 2009

Information Society with its variety of new information and communication media offers many new options to participate in today’s social, cultural, political and economic activities. However, chances are still distributed unequally, e.g. by class, ethnicity, age - and by gender. Access to and the ability to use information and communication technology (ICT) are necessary prerequisites for participation. On top of this, involvement in ICT design is a highly prestigious activity.

On the 5th European Gender and ICT Symposium we will take a closer look at the complex interdependences between gender and ICT. We will explore ways to increase appreciation of diversity in design and use and to strengthen empowerment and participation by means of ICT. This conference, the fifth in a row of symposia held in Europe since 2003, traditionally provides
a meeting point for researchers from various disciplines and research schools dealing with gender and ICT. We invite you to share your experiences!

  • Submission of abstracts by September 1, 2008
  • Submission of posters by January 15, 2009

For more details, see the attached Call for Contributions.

Program chairs
Prof. Dr. Susanne Maass, Prof. Dr. Heidi Schelhowe

Conference organisation
Maike Hecht, Anja Kümmel, Carola Schirmer, Susanne Maass, Heidi Schelhowe

University of Bremen
Computer Science Department
Postbox 330 440
28334 Bremen
Germany
Phone (49) 421 - 218 64390
Fax (49) 421 - 218 98 64390

mail gict(at)informatik(punkt)uni-bremen(punkt)de

http://www.gict2009.de

Aufwärts geht’s mit der Informatik

Sunday, August 3rd, 2008

… so zumindest hat’s die HIS, die Hochschulinformationssystem GmbH, in ihrere Studie herausgefunden.

Zum Beispiel gehört die Informatik zu den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Natur- sowie Technikwissenschaften), die eine Erwerbsquote von 90 bis 97 Prozent erreicht. Übergangsjobs nach dem Studienabschluss kommen - wenn überhaupt - nur in den ersten Monaten vor. Die zweithöchste Verbundenheit mit dem gewählten Studienfach gibt es in der Informatik (Uni: 89 %) - hinter der Physik auf Platz 1 (92 %).

Die Promotionsneigung in der Informatik ist im Vergleich zu anderen Fächern gering. Die Studie vermutet hier, dass die guten Arbeitsmarktchancen da eine Rolle spielen. Weiterbildung außerhalb der Hochschule ist wichtig. Von den Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen promovieren in der Informatik überdurchschnittlich viele, nämlich 4 % (der Durchschnitt der FH-Promotion liegt bei 2 %). Allerdings übersteigt der Anteil der laufenden oder abgebrochenen Promotionen fünf Jahre nach dem Studienabschluss den Anteil der bereits abgeschlossenen Promotionen.

In der Informatik sind bis zu 90 % der Leute unbefristet beschäftigt. Aber auch die Selbständigenquoten haben zugenommen. Der Schwerpunkt ist hier die Softwareentwicklung. Auch beim Einkommen liegt die Informatik vorn. Den stärksten Rückgang beim Grundeinkommen weist u. a. der Bereich Informatik (FH) auf. Der Anteil der Arbeitgeber, die sich an Weiterbildungskosten beteiligen, liegt in der Gruppe, zu der die Informatik gehört, bei gut 90 %.

Was den Wirtschaftbereich angeht, in dem gearbeitet wird, so liegt der Hauptanteil in den verschiedenen Dienstleistungszweigen.

Der Frauenanteil ist in etwa gleich (niedrig) geblieben: 25 Frauen zu 175 Männern im Jahr 1993, 26 Frauen zu 174 Männern im Jahr 2001.

Die Auswertung der restlichen Statistiktabellen überlasse ich der geneigten Leserin…

Quelle:
HIS-Studie: www.his.de/pdf/pub_fh/fh-200810.pdf

Wer alles richtig macht, bekommt den Job?

Sunday, August 3rd, 2008

Buchrezension

qualifiziert & arbeitslos

CoverBarbara Ehrenreich, amerikanische Publizistin mit Chemie-, Physik- und Molekularbiologiestudium, macht den Selbstversuch. Ausgestattet mit einer passenden Identität begibt sie sich auf Jobsuche in Amerika. Sie versucht, als Mitglied der Mittelschicht den Einstieg in einen anspruchsvollen PR-Job zu finden. Ihre These: Wer alles richtig macht, bekommt eben nicht unbedingt auch den “verdienten” Job.

Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass mir der investigative Journalismus von Frau Ehrenreich nicht liegt. Meiner Meinung nach macht sie es sich zu einfach. Sie legt sich eine Identität zu, deren fachlichen Hintergrund sie nicht wirklich versteht. So unterschätzt sie ihren Anteil daran, die Suche erfolgreich abzuschließen. Schaumschläger werden eben schon mal entlarvt, bevor sie eingestellt werden.

Fazit: Nicht mein Ding, aber es regt zum Nachdenken an

Barbara Ehrenreich: “qualifiziert & arbeitslos. Eine Irrfahrt durch die Bewerbungswüste”. Kunstmann 2005. 19,90 EUR. ISBN 3-88897-436-41.