Archive for the ‘Bremen’ Category

Bücher zu “Verhandlungskompetenz”

Mittwoch, September 21st, 2011

Im Kurs “Einfach aber (dennoch) bestimmt eigene Interessen vertreten. Verhandlungskompetenz für eine bessere Zusammenarbeit” wurden die zwei Punkte Gehaltsverhandlung und das Problem, dass man die Männersprache der Kollegen nicht versteht angesprochen.

Zur Gehaltsverhandlung wurde von Wiebke H. (Teilnehmerin) das Buch “Gehaltsverhandlungen für freche Frauen” von Cornelia Topf (redline Wirtschaftsverlag 2005) empfohlen.

Kurzbeschreibung zum Buch:

Frauen verdienen in der selben Position noch immer weniger als Männer. Gründe: Frauen fordern viel seltener mehr Gehalt, geben öfter und schneller klein bei – und haben vor allem typisch weibliche Vorbehalte vor und Probleme bei Gehaltsgesprächen. Das erklärt, warum die üblichen Wie-bekomme-ich-mehr-Gehalt-Ratgeber Frauen nicht weiterhelfen. Um diese typischen Selbstsabotage-Strategien von Frauen geht es in diesem Buch – und um die bisweilen fiesen Tricks, mit denen Kollegen und Chefs Frauen um ihren verdienten Lohn bringen.

Von einigen Teilnehmerinnen, wurde das Problem geschildert, dass sie die Männersprache ihrer Kollegen nicht verstehen. Die Dozentinnen Doreen und Vera erklärten uns, dass diese Männersprache was mit dem Kampf um Status zu tun hat. Aus dem Teilnehmerinnenkreis kam dann der Ausruf: “Ja, wenn ich die Spielregeln kenne, dann habe ich auch Spaß einfach mitzumischen!” Doreen und Vera empfohlen daraufhin auch das Buch “Spiele mit der Macht” von Marion Knaths. Es soll sehr anschaulich beschrieben und leicht zu lesen sein.

Kurzbeschreibung:

»Ich habe es zwei Mal gesagt. Meinst du, einer hätte zugehört? Und zwei Minuten später sagt Kollege Schröder das Gleiche, und alle sagen: Klasse, Schröder!« – Welche Frau kennt nicht diese oder ähnliche Situationen? Marion Knaths verrät, was Sie tun müssen, damit Ihnen künftig alle zuhören, und sie zeigt, wie Sie als Frau beim Spiel mit der Macht am besten mitspielen.

Augen-Logo Lina

Kontrollierter Dialog

Mittwoch, September 21st, 2011

Bestimmt ward ihr schon einmal in der Situation, euer Interesse gegenüber anderen vertreten zu müssen. Sei es das nächste Urlaubsziel, der Plan für das Wochenende oder eventuell ein Beziehungskonflikt in der Partnerschaft. Da Botschaften auf verschiedenen Ebenen gesendet und empfangen werden können, ist es kein Wunder, dass Gespräche in einem hitzigen Streitgespräch enden können. Irgendwann kommt dann der Vorwurf “Du hörst mir gar nicht zu!”.

Im Kurs von Vera Krick und Doreen Kruppa wurde uns gezeigt, wie man mit kleinen Details im (Berufs-) Alltag bestimmt aber dennoch Fair eigene Interessen vertritt und wie man mit Verhandlungskompetenz eine bessere Zusammenarbeit erzielt. Unteranderem stellten sie uns den kontrollierten Dialog vor. Mit dem kontrollierten Dialog werden das Zuhören und das miteinander Sprechen gefördert. Missverständnisse werden so verhindert bzw. reduziert und der Gesprächsfaden bleibt während des Gesprächs erhalten.

Und der kontrollierte Dialog geht so:

  • Person A bezieht Stellung und trägt ihr Anliegen vor.
  • Person B, der Gesprächspartner, lässt Person A ausreden, hört zu und drückt mit ihrer Körpersprache aus, dass sie zuhört: z.B. durch nicken. Dann fasst Person B, das Anliegen oder die Argumente von Person A zusammen und darf dann ihre eigene Stellung und ihre Argumente vortragen.
  • Person A lässt Person B ausreden, hört zu und nickt. Sie fasst dann die Argumente von Person A zusammen und darf dann weitere Argumente und Kommentare äußern,
  • Person B hört zu, lässt ausreden, und fasst dann zusammen, bevor sie wieder ihren eigenen Standpunkt wieder bezieht.
  • usw.

Ich persönlich finde, dass der kontrollierte Dialog ein einfacher Twist im eigenen Gesprächsstil ist, um besser mit anderen zu verhandeln. Probiert es doch einmal selbst aus: ob nun mit eurem Gesprächspartner abgesprochen, dass ihr einen kontrollierten Dialog führen wollt oder auch nicht abgesprochen.

Augen-Logo Lina

Oliver Sacks: Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

Mittwoch, September 21st, 2011

Oliver Sacks ist ein weltbekannter Neurologe und ein Anhänger der romantischen Wissenschaften. So beschreibt er in zahlreichen Kurzgeschichten in diesem Buch mit viel Hingabe und auf eine liebevolle Art und Weise “seine” Patienten und ihre neuropsychologischen Besonderheiten. Was uns als Naturwissenschaftlerin dabei vielleicht besonders zu fesseln vermag, ist die Frage, ob das menschliche Gehirn wirklich wie ein Computer funktioniert, oder ob in unser aller Köpfen nicht doch noch mehr vor sich geht?

Auf seine charmante Art beschäftigt sich Oliver Sacks mit diesen und vielen anderen Themen. Ein Buch, welches es wert ist, gelesen zu werden.

Ganz nebenbei kommt man in den Genuss, am Leben der außergewöhnlichsten Menschen teilzunehmen.

Augen-Logo Anne

Neongrüne Weser

Mittwoch, September 21st, 2011

Als Auftakt zur Ausstellung „Farbe im Fluss“ wurde am 9.9.2011 die Weser grün gefärbt. Jawohl, GRÜN. Dafür reiste extra der argentinische Künstler Nicolás Uriburu an, der 1968 schon den Canal Grande in Venedig einfärbte. Für die Natur ist die Farbe unbedenklich – sie wird oft von Naturschützern und Forschern eingesetzt, um Fließgeschwindigkeiten festzustellen.

Um 14 Uhr ging es also raus aufs Boot und es wurden 30 Kilopakete des Farbstoffs in die Weser gekippt. Der Effekt sollte 20 bis 30 Minuten anhalten.

Hintergrund: Die Weserburg feiert 20 Jahre Jubiläum. Seit 1991 zeigt sie moderne Kunst von privaten Sammlern, die Ausstellung „Farbe im Fluss“ beginnt am 10. September 2011.

Augen-Logo Jacqueline

… und Maya war dann da:

Weser in Werder-Grün

Nach dem Hinweis auf die “Neongrüne Weser” in der letzten Ausgabe am Freitag bin ich spontan zur Weserburg geflitzt, um mir das Spektakel live an zusehen.

Im strömenden Regen stand ich dann zwischen vielen bunten Regenschirmen auf der Bürgermeister-Smidt-Brücke und wartete auf die grüne Weser. Und dann ging es pünktlich um 14 Uhr los: der Künsterl Nicolàs Uriburu stand, passend in knallgrünem Arbeitsanzug, auf einem kleinen DLRG-Motorboot und hat von dort aus den Farbstoff Uranin, angeblich umweltverträglich, eimerweise in der Weser verteilt. Die rötliche Flüssigkeit färbte sich in der Weser neongrün und verteilte sich fleckig.

Der erste Eindruck war ein klein wenig enttäuschend, hatte ich doch gedacht, dass die ganze Weser durchgängig grün wird. Aber das Spiel der grünen Flecken und Woken im Wasser, die an Algenteppiche erinnerten, war faszinierend und skurril zugleich. In jedem Fall eine schöne Möglichkeit, Kunst außerhalb des Museums stattfinden zu lassen.

Die Ausstellung “Farbe im Fluss” zum 20jährigen Jubiläum der Weserburg, unter anderem mit Bildern und Videos der “Green-Bremen”-Aktion und Arbeiten von Künstlern wie Gerhard Richter, Jackson Pollock und Ai Weiwei, läuft noch bis zum 29. Januar 2012. Ein Besuch lohnt sich!

Augen-Logo Maya

Android vs Windows Mobile vs Java ME

Mittwoch, September 21st, 2011

Die Nutzung von SmartPhones hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Im Vergleich des zweiten Quartals 2009 und 2010 hat sich der Absatz nahezu verdoppelt auf knapp 60 Millionen Smartphones (Heise-News). Die aktuellen Zahlen dürften inzwischen weit darüber liegen. Es gibt zahlreiche verschiedene Hardwarehersteller, Betriebssysteme und damit natürlich auch unterschiedliche Entwicklungsplattformen für Mobilgeräte.

Dass die Auswahl groß genug ist, sieht man auch am Kursangebot der diesjährigen Informatica Feminale: Diese Woche bietet Dr. Christina Dorotska den Kurs “Anwendungsentwicklung für Handys mit JavaME” an, am Wochenende folgt dann Miriam Busch zuerst mit einem Projekt zu iOS sowie danach ab Montag mit einem Kurs zur Entwicklung von Android-Apps.

Nun werden sich sicher einige fragen, welche Entwicklungsplattform welche Vor- und Nachteile bietet. Einen Standard für alle Geräte gibt es ja offensichtlich (noch?) nicht. Über eine spannende Vergleichsstudie bin ich in einem Paper mit dem Titel „Android vs Windows Mobile vs Java ME: a comparative study of mobile development environments“ gestoßen.

Leider wird die iPhone-Entwicklung nicht mit einbezogen, aber die interessierte Leserin wird sicher keine Probleme haben, in den einschlägigen Fachdatenbanken (z.B. IEEE Computer Society, http://computer.org) oder im Internet mit Hilfe diverserer Suchmaschinen weitere Informationen zu bekommen.

Augen-Logo Antje

Stellenmarkt für Naturwissenschaftler

Mittwoch, September 21st, 2011

In dem Kurs Selbstvermarktung kam bei dem Thema “Bewerbungen” auch die Frage “Wo schaue ich nach Stellenanzeigen?” Ein Tipp für Naturwissenschaftler, die auf Jobsuche sind/sein werden, ist die Zeitschrift “Arbeitsmarkt – Umweltschutz/Naturschutz” vom Wissenschaftsladen Bonn.

“Arbeitsmarkt” beinhaltet die wöchentliche Auswertung von Jobausschreibungen in etwa 55 Tages- und Wochenzeitungen, 46 Fachzeitschriften und 50 Jöbbörsen und Firmenwebseiten. Neben den Stellenanzeigen enthält die Zeitschrift die Kapitel “Ratgeber Arbeit”, “Kurz & Knapp”, “lernen”, “Seminare” und mein persönliches Lieblingskapitel “Termine”. In der Kategorie “Termine” werden u. a. Seminare, Tagungen und Lehrgänge zu unterschiedlichen Themen in ganz Deutschland bekanntgegeben.

Beziehen kann frau/man diese Zeitschrift nur als Abo. Die genauen Preise sind auf der Homepage www.wilabonn.de aufgelistet, denn als Student erhält man eine Ermäßigung. Sehr wahrscheinlich ist es dazu, dass eure Bibliothek des Vertrauens diese Zeitschrift in ihrem Sortiment besitzt und daher nicht abonniert werden muss.

Ich hoffe, der Hinweis kann einigen Naturwissenschaftlern eine groß angelegte Suche ein wenig erleichtern!

Augen-Logo Christina

Leben und Spaß in und über Bremen

Samstag, September 10th, 2011

Bremen & Du

CoverDen Tipp zu diesem kleinen Büchlein habe ich in einer Bremer Veranstaltungszeitung entdeckt. Was soll ich sagen, es hat sich gelohnt – ich kannte bei Weitem noch nicht alles, was der Radio-Bremen-Reporter hier preisgibt. Den Weihnachtsladen im Schnoor kennen vielleicht einige von Euch schon. Und das Bremer Rollo? Die Mensa solltet Ihr jedenfalls schon mal gesehen haben. Gut gefallen hat mir die Tour von Bratkartoffeln und Spiegeleiern mit Hefeweizen zu Bratkartoffeln und Spiegeleiern mit Hefeweizen… Dazu passt der Tipp zu den besonderen Eissorten, die schnell gegessen werden müssen, weil sie nämlich schnell auch wieder weg sind aus dem Angebot. Und schließlich nur noch eins, was ich verrate: Es gibt einen Sparladen, von dem unter www.shopblogger.de von überall her Neuigkeiten direkt auf den eigenen Rechner kommen. Das ist doch mal was gegen unser “Bremen-Heimweh” nach den Sommerunis!

Sehr aufmerksam finde ich, dass der Autor zu jedem Tipp auch Internetadressen gesammelt hat, mal auf den Punkt genau, mal allgemeiner. Aber das könnt Ihr ja selbst sehen, wenn Ihr das Buch lest (oder vielleicht könnt Ihr es in Bremen auch in der Bib ausleihen, wer weiß).

Fazit: Ungewöhnliche Tipps

Themen

  • Standardtouristenfotos
  • Essen, Trinken, Ausgehen
  • Sport und Abenteuer
  • Sommer
  • Winter und Weihnachten
  • Technikspielzeug
  • Sex & Crime
  • Shopping

Freddy Radeke: “Bremen & Du. 50 dates mit deiner stadt”. Schünemann 2011. 12,90 Euro (D). ISBN 978-3-7961-1968-2.

Augen-Logo Maria

Spazieren, Reisen und Lernen in Bremen

Dienstag, September 6th, 2011

FotoWer Ruhe sucht, frische Luft, Entspannung, Abwechslung und gutes Essen, für die ist der Rhododendrenpark in Bremen genau das Richtige. Am Dienstag habe ich dort die botanika besucht (ohne Geocachen). Das ist eine kleine Ausstellung mit Tropenhäusern, Terrarien und ein paar Spielecken zum Lernen.

Draußen vor der Tür steht eine Stupa aus dem Himalaya. Stupas sind buddhistische sakrale Bauten, die Reliquien enthalten oder eine heilige Stätte kennzeichnen. Früher waren sie mal Grabmäler für Mönche. Es gibt acht verschiedene Formen, die acht Ereignisse aus Buddhas Leben symbolisieren. Auf dem Foto ist eine Stupa aus Tibet, die “Mahabhodi Stupa” (Sanskrit) bzw. “Jangchub Tschörten” (tibetisch). Diese Stupa symbolisiert Buddhas Erleuchtung.

FotoDrinnen bekommt man allerlei interessante Bücher, Spielsachen und mehr – und die Eintrittskarte. Zuerst geht es von tief unten im Boden, wo die Pflanzen wurzeln, immer weiter hinauf bis zu den Blüten. Im Mittelpunkt stehen immer die Rhododendren. Wer sie sind, was sie tun, was sie brauchen und wo sie vorkommen. Was drumherum zu finden ist, gibt es aber auch zu sehen. Da konnte ich mir dann in einer Sandschale selbst Tierspuren stempeln. Da gilt es zu raten, welches Tier sowas wohl hinterlässt. Ein Bild der Tiere und die Auflösung garantieren den Lernerfolg.

FotoNach der Ausstellung geht es durch den Flieger (<knacks-rausch> “… spricht Ihr Kapitän. Wir befinden uns im Landeanflug auf Kathmandu…”) in Foto verschiedene asiatische Länder. In meinem kleinen Reisepass habe ich mir auf dieser Reise durch Yunnan, Nepal, Sikkim, Tibet, Bhutan, Myanmar, Borneo, Neuguinea und Japan für jede Station einen Stempel besorgt. Sonst glaubt Ihr nachher nicht, dass ich da war…

In Asien angekommen, gibt es erst mal eine Einladung zum Tee: Die Holzstiege runter, dabei durch die wuchernden Kletterpflanzen steigen, und auf das Klima einstimmen. Im chinesischen Teehaus saß schon eine junge Asiatin, die artig an ihrem Tee nippte. FotoDa der Tee nur dort erlaubt war, habe ich mich dazu gesetzt und ebenfalls artig genippt, bis mein Becher leer war. So ist das in Asien – artig sein und Geduld haben ; -)

Neben Fischen, Echsen, Spinnen und Schlangen hab ich auf meinem weiteren Weg jede Menge Grünzeug gesehen – und auf einem Blatt den guten alten Lotuseffekt wieder getroffen.

Auf den Himalaya steigen, Gebetsfahnen wehen sehen, Drachen und Holzgestalten entdecken – das hab ich alles auch noch ausprobiert. Und wenn man aus dem Himalayahaus raus geht, über den Hof, und ins nächste Haus wieder rein, wird es erst so richtig exotisch. Hinter der ersten Eingangstür empfiehlt es sich, Kameraoptik und Brillen vorzuwärmen – wirklich. Ich hatte das beim ersten Mal ignoriert und war prompt blind, als ich durch die zweite Tür ging. Dort ist nämlich wirklich asiatisches äquatoriales Regenwaldklima: 28° C und eine Luftfeuchtigkeit, die das Dampfbad spart.

FotoSa, 10. Sep. 2011 bis So, 26. Feb. 2012 öffnet im Park nämlich das Haus der Schmetterlinge. Ich konnte schon mal einen Vorabtermin ergattern. Ich trat also ein… Dort empfing mich ein geschäftiges Grüppchen bunter Flieger. Schmetterlinge in verschiedenen Größen und Farben, junge (wie aus dem Bilderbuch) und alte (mit eingerissenen oder halben Flügeln).

FotoDie blauen braucht Ihr gar nicht erst zu versuchen, auf ein Foto zu bannen. Ich hab’s versucht, die verflixten Biester sind flinker, als jede Radarfalle in der Bremer Innenstadt uns Normalwesen erlauben würde.

FotoDafür gibt es in allen erdenklichen anderen Farben ausreichend Fotomotive. Ich zeig Euch hier mal ein paar Beispiele (im Web auch mit Farbe – für die Papierleserinnen leider nur schwarz-weiß).

Waldgeister und Postboten: So heißten hier die Schmetterlinge. Mehr als 40 tropische Arten können in ihrerEntwicklung vom Ei bis zum ausgewachsenen Falter beobachtet werden. Das zauberhafte Schauspiel, das sich hier der Besucherin und dem Besucher präsentiert, kann im kleinen, aber feinen Tropengewächshaus bestaunt werden.

Am besten viel Zeit einplanen, weil sich der Zauber in seiner vollen Pracht erst nach einer Weile des stillen Beobachtens einstellt. Ruhig sein, umgucken, auch mal scheinbar welke Blätter näher in Augenschein nehmen – aber langsam, sonst erschreckt sich das Falterchen, das sich da tarnt!

Wer Glück und Geduld mitbringt, kann früh am Morgen die Falter beim Schlüpfen beobachten. Vielleicht findet Ihr ja da den Falter mit dem Namen Rückwärtsläufer? Und von Oktober bis Februar werden immer wieder samstags Dämmerungsführungen angeboten.

Foto

Da ich mein erstes Schmetterlingshaus in Wien kennengelernt habe, fühlte ich mich gleich doppelt wie im Urlaub. Leider, leider, leider musste ich nach einer Viertelstunde wieder aus dem Paradies flüchten. Denn das Klima dort ist mit den Klamotten für das Bremer Wetter nur bedingt angenehm – ich befürchtete, komplett als Pfütze zu enden… und das wollte ich nicht, sonst könnte ich Euch ja den Besuch nicht mehr empfehlen.Foto

Nach den Faltern meldete sich mein Hungerzentrum. Wie praktisch, dass sich zum Füttern meines inneren Tiers direkt neben der botanika eine sehr gute Gelegenheit bietet: Das Bloom Café & Restaurant. Das Bloom bietet neue Bremer Wohlfühlküche und ein Gewürzkonzept zum Mit- und Nachmachen. Die Küche bietet Gewürze und Kräuter direkt vom Beet an, in diversen sehr leckeren Gerichten.Aus den außergewöhnlichen Gerichten hab ich mir den Flammkuchen “Mumbai” ausgesucht – mit Hünchen, Kokosblättchen und asiatischen Gewürzen. Bei den Getränken fiel mir die Wahl zwischen Johannisbeer- und Rharbarberschorle schwer.

Nach dem Essen hab ich mir dort gleich noch die asiatische Gewürzmischung mitgenommen. In der Gewürzbar kann man sich die Mischungen selbst abfüllen, je nachdem, wieviel man mitnehmen möchte.

Augen-Logo Maria

Strategien für weniger Stress

Dienstag, September 6th, 2011

Tipps von Belen aus dem diesjährigen Bremer Entspannungskurs, zum Selber-Schlaumachen:

Selbstsabotage sabotieren

“Gewonnen wird im Kopf, gestolpert auch! 7 Strategien gegen Selbstsabotage” von Gabriele Stöger und Mona Vogl. Buch oder Audio-CD.

Delphinstrategie – eine Managementstrategie

Als Metapher orientiert sich diese Managementlehre am Verhalten von Delphinen und anderen Meerestieren, denen bestimmte Eigenschaften nachgesagt werden. Diese Eigenschaften werden auf Organisationen projiziert, um deren Verhalten zu kategorisieren. Die Delphinstrategie setzt dabei auf emotionale Intelligenz, Flexibilität und Kooperation.

http://de.wikipedia.org/wiki/Delphinstrategie

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Geocachen in Bremens Natur

Dienstag, September 6th, 2011

BildDie botanika und der Rhododendron-Park bieten GPS-Geräte von Garmin (eTREX) zum Ausleihen an. Damit können nicht nur Profis, sondern auch alle anderen, die Lust auf Abenteuer haben, auf verschiedenen Touren im Grünen Schätze suchen. Mit GPS-Koordinaten und vorbereiteten Rätseln kann man sich einen abenteuerlichen Vor- oder Nachmittag machen – einzeln, in der Gruppe oder mit der Familie.

Kosten:
5,- EUR pro Leihgerät, zzgl. 50,- EUR Pfand

Eintritt botanika:
8,- EUR / 6,- EUR (abends und für Gruppen günstiger)

Öffnungszeiten botanika:
Mo bis Fr 9 – 18 h
Sa + So 10 – 18 h

Weitere Infos: http://www.botanika-bremen.de

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Qualität in Verträgen

Montag, September 5th, 2011

Die Handelskammer Bremen bietet eine Veranstaltung kostenlos an, die sehr gut zum Kurs “Qualitätssicherung in Prozessketten” passt, die in der letzten Woche lief: “Die Bedeutung von Qualitätssicherungsvereinbarungen”.

Wann und wo?
Am 21.09.2011 um 17:00 – 18:30 Uhr,
Handelskammer Bremen (Haus Schütting)
Am Markt 13 in Bremen

Worum es geht

Was ist die Rechtsnatur einer Qualitätssicherungsvereinbarung? Qualitätssicherungsvereinbarungen sind Vertragsbestandteil sowohl für Hersteller als auch für Lieferanten. Sie sind dritter Teil imVertrag nach der technischen Spezifikation (z. B. Durchmesser einer Schraube) und nach den kaufmännisch-rechtlichen Randbedingungen (z. B. Zahlungsbedingungen). Hier finden sich die Regelungen, die sich auf die Qualität des Produkts oder der Dienstleistung beziehen. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Qualität durchgeführt. Referent ist Dr. Thomas Simon von der ContiTech AG.

Anmelden könnt Ihr Euch bei der Handelskammer Bremen.

Weitere Infos: http://www.handelskammer-bremen.ihk24.de/

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Der Spuckstein

Montag, September 5th, 2011

Bremer Kuriositäten

Läuft man in Bremen durch die Innenstadt und gelangt zum Domshof, kann es passieren, dass man beobachtet, wie Passanten auf den Boden spucken. So manch einer denkt dabei wohl „So ein Rüpel!“ oder „Ihhhh, wie ungezogen“. Wagt man dann jedoch einen Blick auf bzw. unter die menschliche Ausscheidung, so sieht man einen Gedenkstein im Asphalt: den sogenannten Spuckstein.

Dieses Mahnmal wurde Gesche Gottfried, einer der bekanntesten Giftmörderinnen ihrer Zeit, gewidmet. 15 Menschen sind ihr zum Opfer gefallen und viele weitere haben nur knapp überlebt. So wurde Gesche 1831 bei der letzten öffentlichen Hinrichtung in Bremen geköpft, wobei das Schafott an der Stelle des Steines gestanden haben soll. Heute spuckt man aus Verachtung und Abscheu über ihre Taten auf diesen Stein.

Augen-Logo Kim

Der Bremer Dom und die Kirchenmaus

Sonntag, September 4th, 2011

BildIm Inneren des Kirchenschiffes des St.-Petri-Doms befinden sich etwa neunzig Gräber von Bischöfen und anderen Kirchenpersönlichkeiten. Adolph Freiherr Knigge liegt dort auch. Und noch eine “Kirchenpersönlichkeit” findet sich hier in Stein gemeißelt…

Der Dom beherbergt nämlich nicht nur Schätze. Er ist auch das Zuhause der berühmten Kirchenmaus. Die Geschichte, dass ein pfiffiger Handwerker sie im 13. Jahrhundert dort versteckt und sich somit in der Kirche verewigt hat, ist beliebt, aber unbewiesen.

Die Maus war im Mittelalter vielmehr ein Symbol für das Unreine und Böse. Worauf ihre Positionierung am Fuße eines Rundbogenportals – ursprünglich ein Eingangsportal der alten Westfront des Doms – zielte, ist nicht ganz geklärt. Entweder sollte die Steinmaus die von außen eindringende Macht des Teufels bannen. Hexen und Teufel wurden damit am Betreten der Kirche gehindert. Oder sie stellte ganz allgemein die Ohnmacht des Bösen dar, das sich gegenüber der im Dombauwerk manifestierten Macht des christlichen Gottes geschlagen geben musste. Wie dem auch sei, es macht Spaß, im Kircheninnern nach der Maus zu stöbern. Und ist sicher ganz friedlich.

Viel Spaß beim Suchen!

Augen-Logo Maria

Badehaus in Bremen

Freitag, September 2nd, 2011

Am Dienstag hab ich das Badehaus in der Bahnhofstraße ausprobiert. Aaaaaaach jaaaa……. Das ist echt fein. Es gibt eine Sauna, einen Hamam, Massagen, einen Ruheraum und eine Dachterrasse mit Frischluft. Das Ambiente ist orientalisch angehaucht, mit Buddhas, Kerzen und frischen Blüten. Hamam und Sauna kann ich aus eigener Anschauung empfehlen. Die Massagen fand ich interessant, allerdings auch recht teuer (im Vergleich zu den Massagenpreisen bei mir zu Hause). Der Ruheraum hat Liegen und eine große Liegewiese. Die Dachterrasse hat auch Liegen, eine Sofaecke mit Sesseln und ist hübsch mit Holz- und Steinbalkenboden gestaltet.

Besonders neugierig war ich auf den Hamam, weil ich das selbst noch nie ausprobiert hatte. Deswegen hier eine kurze Anleitung.

Hamam geht so: Badetuchgroßes Geschirrhandtuch (das sieht so aus, ist blau kariert, aus Baumwolle und recht dünn) umschlingen, in das Dampfbad gehen (Saunatuch und Brille draußen lassen), beheizte Mosaikbänke besetzen oder belegen und dann aktiv werden. In jeder Ecke ist ein Wasserbecken mit einer kleinen Schale. Das ist da, um sich mit Wasser zu übergießen. Wer mag, kann Peelings bekommen und sich im Hamam pflegen. Es geht um Reinigung und Wohlergehen.

Weitere Infos: www.badehaus-bremen.de

Augen-Logo Maria

Erinnerung: 1. Women-MINT-Slam in Bremen

Montag, August 8th, 2011

Bitte sehr, mal wieder was aus meinem Posteingang. Noch habt Ihr ‘ne Chance, Euch mal richtig zu präsentieren …

“Liebe Frauen der Sommerunis 2011 in Bremen,

hiermit möchte ich Sie nochmals auf unseren Women-MINT-Slam hinweisen, welcher vom nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ veranstaltet wird:

Women-MINT-Slam
Mittwoch, 7. September 2011
Beginn: 19 Uhr
Ort: Universität Bremen

Alle Teilnehmerinnen und Dozentinnen der beiden Sommerunis sind eingeladen, am Women-MINT-Slam teilzunehmen und dem abstrakten Begriff MINT ein Gesicht zu geben. Mit Ihrem Forschungsprojekt und Ihrem Beruf wecken Sie das Interesse an MINT bei anderen Frauen!
Alle Informationen zum Women-MINT-Slam, der Teilnahme sowie Science-Slam-Beispiele finden Sie im angehängten Dokument.

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sein möchten und diese neue Form der Wissenschaftskommunikation ausprobieren möchten!

Schicken Sie einfach Ihre Anmeldung mit einer kurzen Skizze Ihres Vortrags per E-Mail an Maya Schulte.
Der Anmeldeschluss ist diesen Mittwoch, 10. August 2011!

Wir freuen uns auf einen spannenden ersten Women-MINT-Slam!

Schöne Grüße aus Bremen,
Veronika Oechtering und Maya Schulte”

Augen-Logo Maria