Vorbild: Technik-Kenza

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Kenza Ait Si Abbou Lyadini ist Ingenieurin, Managerin, Rednerin, Autorin. Sie tritt für die „Demokratisierung der KI“ ein. Eine Person mit vielen Facetten. Spannend und – wer weiß – vielleicht ein Vorbild für Dich?

2020 hat sie ein Buch veröffentlicht: „Keine Panik, ist nur Technik“. Angesprochen sind Leute, die sich nicht als technikaffin verstehen. Es will anschaulich erklären, was Algorithmen sind, wie Programmiersprachen funktionieren und wo KI bereits im Alltag auftaucht. (Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, das zu lesen – es klingt jedenfalls vielversprechend.)

Kenza kennt sich aus, sie weiß, wo Maschinen ihre „dunkle Seite“ haben, also nicht einfach neutral sind. Wir wissen alle, Maschinen werden von Menschen gemacht: Konstruiert, gebaut, repariert, gesteuert und eingesetzt. Daten werden ausgewählt oder bekommen anhand ihrer Konzeption schon eine vorurteilsbehaftete Schieflage. Für ihr Engagement bekam Kenza bereits Preise, u. a. den Digital Female Award oder den Femtec Award. Sie soll eine der 40 einflussreichsten Personen unter 40 Jahren sein (laut „Capital“).

Mathe schreckt ab? Keine Sorge, Programmieren hat viel mit Sprache zu tun. Kenza spricht sieben Sprachen (Programmiersprachen nicht mitgerechnet). Sie meint: „Eine Programmiersprache lernt man ähnlich wie eine Menschensprache: Man muss sich neue Vokabeln, Grammatik und Satzstrukturen aneignen und sich hineindenken: Welche Vokabeln beherrscht diese bestimmte Maschine?“ Außerdem wird der Umgang mit Programmiersprachen immer nutzerfreundlicher, IT-Arbeitsplätze sind spannend und familienfreundlich. Trotzdem findet man immer noch sehr, sehr wenige Frauen hier.

Das ist ein Problem vor allem für Entwicklungsteams, die fast nur aus „weißen jungen Männern mit Kapuzenpullis“ bestehen. Diese achten nicht genug auf Diversity und das merkt man dann an den Produkten. „Die meinen es gar nicht böse, die haben einfach nur andere Sachen im Kopf.“

Klar, die Jungs testen selbst ihre Neuerungen – und so funktionieren die Lösungen dann eben auch: Gut für sie selbst… So entstehen Stimmerkennungsprogramme, die Frauenstimmen nicht verstehen. Bilderkennungsprogramme, die nur Weiße erkennen. Scorings, die die Kreditwürdigkeit am Geschlecht festmachen. Personalsoftware, die Bewerbungen von Migrant:innen direkt aussortiert.

Seit 2019 organisiert die Ingenieurin Kenza die #AIHack4Diversity Hackathons. Teilnehmen kann hier Jede und Jede, aus der ganzen Welt.

(Quelle: VDI-Nachrichten „Die KI-Erklärerin“, 12. März 2021)

Mehr:
https://iamkenza.de

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Tagung: Technikgeschichte des Unfertigen

Gesucht: Referentinnen

… und Referenten.

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Wie Technik funktionsfähig erhalten werden kann, ist Thema der „Technikgeschichtlichen Tagung“ im kommenden Jahr. Dafür sucht der VDI jetzt Leute, die sich auskennen und ihr Wissen weitergeben möchten.

2022: Reparieren, Improvisieren, Re-Arrangieren

Wann?
Tagung am 3. und 4. Mär. 2022
Beiträge einreichen bis 15. Okt. 2021
Wo? Deutsches Technikmuseum, TU Berlin
Wie? Präsenz oder hybrid (das steht noch nicht fest)

Schwerpunkte

Die Tagung widmet sich fünf Schwerpunkten:

  • Instandhaltung als zentrales Feld technischen Handelns und Prozesse der Professionalisierung
  • DIY-Kulturen des Reparierens: Identitäten, Motivationen und Bedeutungen
  • Improvisieren und Re-Arrangieren in Regionen und Märkten abseits des Erstgebrauchs
  • Wartung, Reparatur und Secondhand-Nutzung als Strategie für mehr Nachhaltigkeit
  • Umnutzung und Re-Arrangieren von „alter“ Technik und technischem Kulturerbe

Mehr Infos

www.vdi-nachrichten.com/technik/technikgeschichte/call-for-papers-der-technikgeschichtlichen-tagung-des-vdi/
oder
www.vdi.de/netzwerke-aktivitaeten/technikgeschichte
oder Call:
www.vdi.de/fileadmin/pages/vdi_de/redakteure/netzwerke_aktivitaeten/dateien/2022_Reparieren_TG_des_Unfertigen_VDI_JT_final_version_PDF__1_.pdf
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Studiengang: Biomedical Micro Engineering

Interdisziplinär

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Wann? Start WS 2021/2022
Wo? Hochschule Kaiserslautern

An der Schnittstelle zwischen Mikrosystemtechnik und Biomedizin entsteht jetzt dieser neue Studiengang. Es ist ein 7-semestriger Bachelor.

Das Bildungsangebot erfordert interdisziplinäres Denken. Natürlich bedeutet interdisziplinär auch, es geht nicht sooo in die Tiefe. Eine Voraussetzung ist dafür allerdings essenziell:
Interessierte sollten kommunikations- und teamfähig sein. Als Kompetenzen werden Selbständigkeit, Kreativität und Genauigkeit erwartet und natürlich auch eingeübt: „Technische Problemlösekompetenz ist keine Voraussetzung für ein Studium…, sondern eines der Studienziele.“

Praxisnah

Die Bachelorarbeit kann extern (z. B. mit/in Unternehmen) erfolgen. Studis können sich darüber hinaus schon im Studium an Forschungsprojekten beteiligen, bis hin zur Promotionsphase.

Je nach Neigung kann man sich mehr für Biomedizin, mehr für Technik oder mehr für Informatik entscheiden.

Studiencharakter

Als Beispielthemen für praxisnahe Projekte kann man sich vorstellen, dass Forschende z. B. zu verstehen versuchen, wie Krankheiten entstehen, wie sie diagnostiziert oder geheilt werden können. Oder wie neue Wirkstoffe getestet werden. Da kommen die Mikrosysteme ins Spiel. Es gibt einen Reinraum, der auch kleinste Staubpartikel aus der Luft filtert. So können im Mikro- und im Nanobereich Experimente durchgeführt werden.

Fächer, Berührungspunkte und mögliche Schwerpunkte:

  • MINT-Grundlagen
  • Biosensorik
  • Biomedizin
  • Medizin
  • Medizintechnik
  • Mikrosystemtechnik
  • Medizininformatik
  • Biomedical Image Processing
  • Tissue Engineering
  • Wirtschaft
  • Big Data
  • Machine Learning

Mehr Infos

Ausblick: Es wird ein konsekutives Masterstudium geben. Anschließend ist dann auch eine Promotion möglich.

www.hs-kl.de/informatik-und-mikrosystemtechnik/studiengaenge/biomedical-micro-engineering

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Vitzig und vorbildlich

V – Das weibliche Geschlecht

CoverInhaltsseiteDas Buch ist nix für Verschüchterte – da wird schon sehr offen und auch mal frech formuliert. Gegen Männer? Nein, nur gegen dumme Vorurteile und Klischees.

Worum geht’s?

Für Viele ist das weibliche Geschlechtsorgan leider immer noch ein schambehaftetes Areal, dessen Existenz am liebsten im Verborgenen gehalten werden sollte und dem die passive Rolle beim Sex zugeschrieben wird.

Die Vulva wurde viel herumgeschubst, ihr wurden im Laufe der Zeit mehr gegensätzliche Eigenschaften und Fähigkeiten nachgesagt, als sie Nervenenden besitzt. Das muss sich ändern!

Die Autorinnen kämpfen für mehr Akzeptanz. Sie schaffen mit ihrem Buch ein positives Bewusstsein für das weibliche Geschlechtsteil und Geschlecht. Dabei räumen sie endlich und gründlich mit alten, meist von Männern geschaffenen Vorurteilen auf.

Wie kam es geschichtlich dazu, dass die Vulva mit so viel Scham behaftet ist? Wie funktioniert sie? Und – mal ehrlich – WAS GENAU ist eigentlich die Vulva….?

Wieso ist weibliche Sexualität im gesellschaftlichen Bewusstsein ein zweischneidiges Schwert, das nur zwischen Schlampentum und Frigidität unterscheidet – oder bestenfalls einfach gar nicht zur Sprache kommt?

Mit einem Plädoyer dafür, angesichts all der Penis-Kritzeleien auf öffentlichen Toiletten längst überfällige Ergänzungen vorzunehmen: Eine (vielleicht doch ernst gemeinte) Anleitung, wie man eine Vulva kritzelt. Also sogar zwei, weil die sich ja unterscheiden, da würde ein Beispiel doch zu wenig sein. Ha!

Mit viel Witz, Charme und gnadenloser Offenheit, etwas rotzig (aber nie unter der Gürtellinie – Wortspiel…) zeigen die beiden Ladys hier, welch wunderbares Körperorgan jede Frau besitzt. Der Stil gefällt mir, z. B. im Abschnitt zum Tragen „freizügiger“ Kleidung (die es mir nur bei Frauen und Mädchen zu geben scheint…): „Wie paradox und unangenehm ist das denn, bitte?“

Humorvolle und naturgetreue Illustrationen, Interviews, Meinungsumfragen (nicht repräsentativ, dafür erhellend), Zitate und Fakten begleiten die Leser:innen vom Vorwort bis zum Literatur-, Filmtipp- und Linkverzeichnis.

Leider muss ich einen herben Abzug in der B-Note geben: Hell türkisfarbene Schrift auf weiß, wer soll das entspannt lesen können? Meine Augen nicht, das geht doch besser! :-)

Inhaltsseite

Mein Lieblingskapitel? Alle! Und außerdem das Kapitel, wofür sich Mädchen sicher nicht schämen müssen/sollen/(dürfen). Zitat: „Auf den folgenden Seiten findet ihr einige weibliche Probleme, die bitte umgehend aus der Welt geschafft werden müssen. Danke.“

Genau, Danke, Mädels!

Autorinnen

Josefine Britz und Iris Schmitt haben sich beim Studieren von Design- und Kommunikationsstrategie kennengelernt. Eher zufällig haben sie festgestellt, dass sie beide nicht nur unangenehme Erinnerungen an den Sexualkundeunterricht teilen, sondern ein weiteres Talent teilen – offen und ehrlich über vermeintlich Unangenehmes zu reden. Diese Stärke und der persönliche Drang nach einem schamlosen Umgang mit Themen rund um die Vielfältigkeit des weiblichen Geschlechts haben die beiden dazu inspiriert, das Konzept und damit das Buch als gemeinsame Masterarbeit zu schaffen. „V“ ist für beide eine echte Herzensangelegenheit: Mit Humor und Ehrlichkeit das weibliche*diverse Selbstbewusstsein in vielerlei Hinsicht zu stärken. Und das gelingt ihnen doch sehr gut, wie ich finde :-)

Fazit: Mutig, motiviert und sehr, sehr überfällig. Danke dafür!

Themen

  • V wie …
    • Vielfalt
    • Vulkan
    • Versuchung
    • Verständnis
    • Verwöhnen
    • Verkehr
    • Verhütung
    • Vibrator
    • Vagina und Vulva
  • Anatomie, Phänotypen (wie sieht’s denn nun „richtig“ aus?)
  • Haare, Gerüche, …
  • Hysterie (oder nicht)
  • Schämen (oder nicht)
  • Weiblicher Orgasmus
  • Selbstbefriedigung
  • Menstruation

Josefine Britz und Iris Schmitt: „V – Alles über das weibliche Geschlecht“. südwest 2021. 18,- EUR (D) / 18,50 EUR (A). ISBN 978-3-517-09975-0.

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IT for Girls

Plattform für Mädchen zur IT

LOGOFrauen in IT-Berufen sich nach wie vor selten. Das will die Uni Münster ändern. Deswegen hat sie diese Plattform entwickelt, auf der Anna, ein freundlicher Avatar, sich auf den Weg durch die Welt der IT begibt. An verschiedenen Stationen kann sie sich über verschiedene Berufsfelder informieren oder Videos von Frauen ansehen, die den Weg in die (noch) männerdominierte Informationstechnik gegangen sind. Wer sich mit Anna auf den Weg machen will, findet hier einen netten Einstieg. Nein, echt, es ist wirklich nett!

Rat‘ mal!

Ein paar Fragen, eine gute Mischung, auch der Schwierigkeitslevel gefällt mir. Kann man mal machen :-)
www.it-for-girls.de/quiz

Welcher Beruf passt?

Naja, ob die Sortierung der vorgegebenen Antworten wirklich für einen Vorschlag für meine Berufswahl taugt? Oft waren nicht die Antworten dabei, die ich gegeben hätte. Dafür Antworten, die ich gar nicht gegeben hätte. Sei’s drum, Spaß hat es mir trotzdem gemacht ;-)
(Empfehlung für mich: Betrieb und Service, weil ich gern Verantwortung übernehme; Verantwortung, das passt immerhin – wie für so Viele andere auch…)
www.it-for-girls.de/berufskompass

Es gibt Spiele!

www.it-for-girls.de/it-games
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Ein paar der Spiele habe ich ausprobiert. Man will ja schließlich wissen, was man empfiehlt :-)

Ticketsystem
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Koordiniere verschiedene IT-Probleme und sei Retterin in der Not! In Stufe 1 war ich gar nicht mal so schlecht, selbst unter dem Zeitdruck, der zum Spiel gehört. Seht mal:

Prozesse
Optimiere die Abläufe beim Schuhhersteller Dike. Jau, Prozessdiagramme zusammenpuzzeln.

Probiere Basics in Webdesign aus. Ja, ja, ja, … da war ich überqualifiziert ;-)

Das Geheimnis des kürzesten Weges:
Der Online-Shop Fashion Me möchte seine Ware auf kürzestem Wege ausliefern. (Mal ein etwas anderes Setting, gute Idee. Auch wenn nicht alle Mädchen auf Mode stehen … nicht wahr?)

Marketingkampagnen
Koordiniere die Aufgaben in einer Werbeagentur, ordne die Aufgaben zwei Personen zu.

Hack The Teacher
Kannst du den Computer deines Lehrers hacken? (Das hab ich nicht ausprobiert.)

Analysiere die Daten:
Verkäufe eines Online-Shops.
>>> Hmmm… hier war ich nicht sicher, ob ich die Anleitung falsch verstanden habe oder das Spiel nicht richtig funktioniert. Schade.

Alle Infos

Das ganze Paket an Infos und interaktiven Inhalten findest Du unter
www.it-for-girls.de

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Netzwerk Women in Tech

Neulich, im Internet… (das wollte ich Euch nicht vorenthalten)

Coffee Code Break

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Kostenloses Mentoring

Das Netzwerk ist initiiert und lebt von Frauen, die in der Tech-Welt arbeiten und die finden, dass diese Welt von viel mehr Frauen mitgestaltet werden sollte. Sie wissen, welche wegweisende Rolle weibliche Vorbilder, Mentoring und ein starkes Netzwerk dabei spielen. Die Website bietet den Zugang zu kostenlosen Mentoring-Sessions, in denen sich Frauen in der Technik offen austauschen können.

Einfach und ohne Anmeldung

Die Macherinnen sind der Meinung, dass alle Frauen dieselben Chancen auf Mentoring und ein Netzwerk haben sollten. Deshalb möchten sie die Hürden möglichst gering halten. Wer Interesse an der Tech-Branche hat, ist eingeladen. Ebenfalls alle, die bereits mitten drin stecken und sich austauschen möchten.

Individuell und flexibel: Mentee/Mentorin werden, Mentorin finden

Screenshot mit Texten, wie man mitmachen kann
Jede Mentorin besitzt ihre ganz individuellen Skills und Erfahrungen. Und es gibt sicherlich Mentorinnen, die besonders gut zu Dir als Interessentin passen. Hier kannst Du verschiedene Mentorinnen kennenlernen und Dir Dein persönliches „Board of Mentors“ aufbauen. So kannst Du flexibel auf die Mentorin zugehen, die Dir gerade am besten weiterhelfen kann. Gleichzeitig kannst Du damit ein unterstützendes Netzwerk aufbauen.

Besonders schön finde ich, dass nicht nur jede Menge Expertinnen und weibliche Profis zu finden sind, sondern auch internationale Kontakt möglich werden (u.a . aus London). Unter dem Punkt „Lass uns reden über“ sieht man sehr schnell, mit welcher Mentorin man ein Gesprächsthema hat.

Anders unterstützen? Geht auch!

Wer toll findet, was Coffee Code Break macht und die Initiative gern als Partner:in unterstützen möchte, kann das tun. Das Team freut sich sehr über Kooperationen mit spannenden Menschen und Unternehmen – z. B. durch passende Workshops, Webinare oder Vorträge.

Du hast eine konkrete Idee oder möchtest Dich allgemein über Kooperationsmöglichkeiten austauschen?
Schreib einfach ’ne Mail (Mailadresse auf der Website: coffeecodebreak.de).

Werte

Das Core-Team teilt seine Werte bzw. die Werte in diesem Netzwerk mit. Das sind diese hier:

Wir schätzen Vielfalt

Wir schätzen Diversität und sind überzeugt, dass die besten Ergebnisse erreicht werden, wenn wir jeder Stimme Gehör verschaffen.
Wir setzen uns dafür ein, den Tech-Sektor zu einem einladenden Zuhause für alle zu machen.
Insbesondere glauben und zeigen wir, dass Tech kein Geschlecht hat.

Wir unterstützen uns

Wir wollen uns gegenseitig befähigen und bestärken, sowohl professionell als auch persönlich zu wachsen.
Wir möchten die Barrieren für den Eintritt in die Tech Branche senken.
Wir wollen Herausforderungen für Frauen im Tech-Bereich überwinden, indem wir unser Wissen, unsere Erfahrungen und unser Netzwerk teilen.

Wir begeistern

Wir inspirieren uns und andere.
Wir wollen unsere Begeisterung für die vielfältigen Möglichkeiten und die Schönheit der Tech-Welt teilen.
Wir engagieren uns leidenschaftlich für dich und unser Netzwerk.
Wir zelebrieren all die weiblichen Pioniere, die die Tech-Branche prägen und Paradigmen verändern.
We join the change.

Wir sind authentisch

Wir glauben fest an unsere Vision und treiben sie stolz voran.
Wir sind empathisch und akzeptieren unser wahres Selbst.
Wir ermutigen uns gegenseitig, unseren eigenen Weg zu individuellem Erfolg zu gehen.
Wir teilen Ideen ehrlich und bewahren ein offenes Mindset.
Wir sind bereit, uns immer wieder zu verbessern und umzudenken.

Geschichte

Das lass ich doch am besten Caro selbst erzählen.

„Hi, ich bin Caro.
Eigentlich habe ich CoffeeCodeBreak initiiert, weil es mir selbst an Mentor:innen und einem professionellen Netzwerk fehlte.
Aufgefallen ist mir das Ganze, als ich in der absurden Situation steckte, eine Women-in-Tech-Podcast-Folge nach der anderen zu hören, um das nötige Selbstbewusstsein für eine unschöne Konfrontation bei der Arbeit zu sammeln. Mir fehlte es einfach an Vorbildern und echten Mentor:innen, mit denen ich mich hätte direkt austauschen können.
Nichts gegen Podcasts – ich bin immer noch sehr dankbar für jedes Interview, das mir dabei geholfen hat die Situation zu meistern. Dennoch wäre eine echte Konversation der effizientere […] Weg gewesen, die Lösung für mein konkretes Problem zu finden.“

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„Altern in der Zukunft“: Spielen und mit Spaß die Zeit vergessen

Augmented Reality

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Tover ist Niederländisch und bedeutet Zauber. So heißt ein Lichtprojektionssystem, das sich Hester Anderiesen Le Riche überlegt hat. Sie hat Design studiert und interessiert sich für das Thema „Altern“. Mit ihrem Projektionssystem können mehrere Personen, die um einen Tisch sitzen, spielen. Auf dem Tisch erscheinen Bälle, Seifenblasen, Goldfische, Schmetterlinge, Blüten, Noten o. ä.

Die Tiere oder Dinge werden einfach und sehr intuitiv mit Gesten – wie durch Zauber – bewegt. Das Spiel nutzt Augmented Reality und basiert auf einem lernenden System, das sich auf die Beteiligten einstellen kann. So rechnet es die Handbewegungen in animierte Bilder um.

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Zielgruppe für das Spiel sind in erste Linie Demenzkranke. Diese erhalten durch das interaktive System ständig den Impuls weiterzuspielen. Denn bei üblichen analogen Spielen vergessen die Kranken immer wieder, dass sie sich gerade eigentlich beschäftigen.

Es funktioniert!

Diese Form der Aktivierung hat positive Auswirkungen und braucht keinen pflegerischen Zusatzaufwand.

Erste Erkenntnisse hat man schon. Die Tovertafel kann den Effekt, dass Demenz oft mit Apathie und Depression einhergeht, umkehren. Die Betroffenen, die mit der Tafel beschäftigt sind, wurden aktiver und manche brauchten sogar weniger Medikamente.

Gute Aussichten

Die Erfinderin erzählt, dass sie auch etwas gelernt hat: Es könne zwar sein, dass man am Ende seines Lebens kognitive Fähigkeiten verliert. Aber das muss nicht heißen, dass man keinen Spaß mehr hat. (Quelle: Artikel „Zauberspiele gegen das Vergessen“ in BRIGITTE 17/2021)

Mehr Infos

www.tover.care/research

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Mathe verstehen mit Musik & Film

… ähem … mit Musik und Film(chen). Ähem.

Viel Geometrie

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… und immer visuell

Urheber

Der musizierende Formelfan selbst beschreibt es so:

„Irgendwie war Mathematik für mich schon immer faszinierend. Während der Schulzeit hab ich dann gemerkt, dass es mir nicht ausreicht, nur im Unterricht über Mathe zu reden und daher hab ich gerne mal mit meinen Freunden und meiner Familie so lange über irgendwas Mathematisches geredet, bis denen die Lust verging…

Da ich auch noch gerne Musik mache und auch mal Lieder schreiben wollte, aber mir die Texte fehlten, habe ich dann eben meinen Spaß an der Mathematik in einen Liedtext gebracht und weil es dann doch relativ viel Text wurde, um die p-q-Formel herzuleiten, hab ich den Text dann doch nicht gesungen, sondern schnell gesprochen – so bin ich zum Rap gekommen. […]

Mittlerweile promoviere ich in Mathematik  […] und bringe aller paar Monate einen neuen Mathe-Song in meiner Freizeit raus  […].“

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Dämmerung ist nicht gleich Dämmerung

Phasen des frühen Morgen

Die Dämmerungsphasen unterscheidet man je nach Höhe des Sonnenstands in Relation zum Horizont.
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Astronomische Dämmerung

ScreenshotSo beginnt der Tag mit der astronomischen Morgendämmerung. Danach folgt die Nautische Dämmerung (Ahoi), worauf die Bürgerliche Dämmerung folgt. Also wohl die Zeit, wo es sich geziemt, an die Arbeit zu gehen ;-)

 

.. und dann? Geht die Sonne auf!

 

 

Mehr Infos
www.timeanddate.de/astronomie/daemmerung-phasen

Inspiriert durch: Kilianschoenberger.de

 

Quizfrage: Zu welcher Wissenschaft gehört das? Meteorologie? Kosmologie? Astronomie? Geologie?

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Mausgeschichten zur Technik

Congrats, Maus!

Die Maus wird Fünfzig. Zeit, sich (noch)mal ihre Technikgeschichten anzusehen. Hier ein paar Abkürzungen dorthin…

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Zählen bis 1023

https://www.wdrmaus.de/filme/sachgeschichten/bis_1023_zaehlen.php5

Smart und Internet

https://www.wdrmaus.de/filme/sachgeschichten/internet.php5
und
https://www.wdrmaus.de/filme/sachgeschichten/internetspiel.php5
und
https://www.wdrmaus.de/filme/sachgeschichten/intelligentes_haus.php5

Alle Technikgeschichten

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https://www.wdrmaus.de/filme/sachgeschichten/index.php5?filter=kat1

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World Smile Day am 1. Freitag im Okt

Foto von 2 Smileys, grün und orange… er erhielt 45 Dollar für seine Idee. Und die lässt seitdem Millionen Menschen lächeln.

Der amerikanische Grafiker Harvey Bell (1921-2001) entwarf 1963 den weltweit bekannten Smiley für eine Versicherung. Als Ansteckbutton zur Motivation von Mitarbeitenden gedacht, wurde der Smiley als Botschafter der Fröhlichkeit schnell auf der ganzen Welt bekannt. Schade: Durch den fehlenden Urheberrechtsschutz verdiente Harvey Bell nichts daran. Allerdings gründete er die World Smile Corporation, die verschiedene Smiley-Produkte verkauft und mit dem Erlös die Arbeit von Kinderhilfsorganisationen unterstützt.

1999 schuf Bell den World Smile Day, um an diesem Tag wenigsten einen Mitmenschen zum Lächeln zu bringen. Dieser WSD wird jedes Jahr am ersten Freitag im Oktober gefeiert – diesmal also am: 1. Oktober 2021

smile

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Gute Idee: Gewaltbedrohten helfen durch Shop

Onlineshop

ScreenshotWas für eine großartige Idee! Krystyna Paszko aus Polen hat einen Onlineshop aufgesetzt, der Kosmetikprodukte anbietet. Auf den ersten Blick.

Die ansteigende häusliche Gewalt bzw. vermehrte Berichte darüber während der Pandemie haben eine junge Frau aus Polen aktiv werden lassen. Durch Lockdown (oder Shutdown) wurden die meisten Menschen auf das engste Umfeld zurückgeworfen. In schlecht funktionierenden Beziehungen ist dadurch die Quote der Gewalt leider auch angestiegen. Und Hilfe ist „draußen“ – was also tun?

Die 17-Jährige erklärt:
„Firstly, I heard about the increase in domestic violence cases during the pandemic. Then I heard about a French initiative, where people go to the pharmacy and ask for a special mask that lets the pharmacist know they are a victim of domestic violence. I thought it was a brilliant idea, so I came up with the idea of selling cosmetics.“

Das war die Geburtsstunde des Shops „Kamille und Stiefmütterchen“.

Wie funktioniert das?

Opfer können unbemerkt einen Hilferuf senden, selbst wenn der Peiniger (die Peinigerin) danebensitzt. Wie? Das Opfer beschäftigt sich offensichtlich mit dem Einkaufen irgendwo online in einem Shop, da gibt es Kosmetik.

Kontakt und direkte Hilfe

Wenn das Opfer dort nach einer Salbe oder Creme fragt, antwortet statt einer/s Verkäufer:in eine Psychologin oder ein Psychologe. Beispielsweise könnte die Frage lauten, wie lange die „Hautprobleme“ denn schon bestehen. Oder wie die Haut auf den Zusatzstoff „Alkohol“ reagiert. Füllt die bedrohte Person dann das Bestellformular aus, gibt sie dort ihre Adresse ein – als Code dafür, dass Vertreter:innen der offiziellen Stellen einen Hausbesuch abstatten.

Plan

Ihren Plan für solche einen Onlineshop machte die Erfinderin auf ihrer Social-Media-Seite publik: „I thought it would only be for my friends, and friends of friends. I thought I would help maybe one person or two, but the shares […] were big and it became really popular.“ Als Pfadfinderin ist es für Krystyna selbstverständlich zu helfen. Und hier hatte sie eine Idee, die vielversprechend war.

Umsetzung

So bestärkt, wandte sich Krystyna an das Women’s Rights Centre, eine polnische NGO, um dort Unterstützung zu erfragen. Diese wurde in Form von psychologischen Fachkräften und Anwält:innen gewährt, die mit der Website arbeiten.

Die Präsidentin des Women’s Rights Centre, Urszula Nowakowska, war „very impressed“ von diesem Projekt. Wie sie weiter ausführt, zeigen die offiziellen Polizeidaten keine höheren Zahlen bei häuslicher Gewalt im Jahr 2020. Allerdings zeigt die Erfahrung, die die Organisation bei ihrer Hotline während der ersten Monate des Lockdowns hat, dass dort – verglichen mit 2019 – rund 50% mehr Anrufe gezählt hat.

Zielgruppe

Seit dem Start haben mehr als 350 Leute Kontakt über die Website gesucht. Die meisten Opfer sind jung, nicht älter als 40 Jahre, und etwa 10% davon sind männlich.

Was das Team hinter der Website noch festgestellt hat: Jüngere Frauen schreiben heutzutage eher auf Facebook als dass sie das Telefon nutzen; es ist für die jüngeren Frauen eine natürlichere Form der Kommunikation, auch den Facebook-Chat zu nutzen. Die meisten (männlichen) Nutzer sind Teenager.

Mehr Infos

www.bbc.com/news/world-europe-56172456

Preiswürdig

Mit dieser Idee hat Krystyna Paszko dann auch einen Preis der Europäischen Union gewonnen. Dieser ist dotiert mit 10.000,- EUR.

Respektvoller und lauter Applaus!

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Krake für Kinder und Kindgebliebene

Faszination Krake

CoverDer Ozean mit den Augen eines Kraken. Spoiler: Recheckig!

Schöne, realistische und zugleich phantastische Schwarzweißbilder. Viele Impulse: Was zum Ausmalen, Quatschgedichte, Literaturtipps, Filmtipps, Suchbilder, Kinderwitze.  Diese und weitere motivierende Stellen im Buch gefallen mir sehr gut. Da kann ich als Leserin z. B. selbst etwas über mich eintragen. Und dann: „Lies mal vor!“ Sowas alles…

Und der Inhalt?

Wow! Eine Vielfalt an Kraken, Kalmaren, Oktopussen, Tintenfischen, Sepien… soviele unterschiedliche Typen. Und das zeigt einem schon das erste Aufblättern. In den Umschlaginnenseiten zeigen Skizzen schon die verschiedenen (Celaphopoden-)Tiere.

Mir gefällt auch der frische Schreibstil: Mit Gendersternchen, also ein Buch auf aktuellem „Sprachniveau“. Und sonst? Die Texte wirken auf mich, als säße der Autor mit ein paar Kindern im Kaminzimmer. Ab und an schweift er beim Erzählen über Kraken immer wieder hierhin ab und dorthin ab. Ach ja… und wusstet Ihr eigentlich…? So lange, bis er dann doch früher als erwartet wieder beim Thema ankommt. Und das auf eine sehr warmherzige, atmosphärisch dichte Art und Weise. Große Sachliteratur für ein junges Publikum.

Eingestreut in die Fakten und Geschichten zum Kraken gibt es Fakten „für Schlauköpfe“, z. B. über eine riesige Wolke aus Alkohol im Zentrum der Milchstraße, die nach Rum und Himbeeren duftet. Anders als bei den üblichen Büchern war ich jedesmal neugierig, was mich auf der nächsten Seite erwartet. Nochmal: Wow!

Damit sind wir bei der Dramaturgie: Beim Umblättern kann ich unmöglich vorher ahnen, was auf der nächsten Seite kommt, ein Buch voller Überraschungen. Gerade war ich gedanklich noch bei Weltraumnebeln, da stellt sch mir der Autor erst mal persönlich vor (anhand seiner Kinderträume). Ein Feuerwerk an Wissensvermittlung. So präsentiert, dass ich mir viel davon einfach gut merken kann – denn es kommt überraschend und neu daher. Außerdem bekam ich immens Lust, ein paar Sachen noch durch eine eigene tiefere Recherche zu vertiefen. Kurbelt die Neugier an, macht wach und wissbegierig!

Zurück zum Inhalt: Was haben Ozean und Weltall gemeinsam? Wie sind Kraken und Menschen entstanden? Was genau sind Kopffüßer – und warum heißen die so komisch? Kraken sind die ältesten intelligenten Lebewesen unseres Planeten, sehr fremdartig. Ihre Fähigkeiten lassen uns staunen.

Schließlich noch das Äußere: Ein haptisches Cover mit fühlbarem goldenem Mond, vor dem ein großer Oktopus entspannt vorübergleitet. Das Buch weist eine robuste, schwere Qualität auf – ich stell mir das in einem Ohrensessel vor, in dem ich sitze und daraus vorlese.

Fazit: Wenn Du nur 1x im Leben 1 Kinderbuch verschenkst, könnte es ganz gut dieses sein!

Themen

  • Ozean
  • Weltall
  • Kopffüßer
  • Evolution
  • Genetik
  • Bionik
  • Intelligenz
  • Leuchttiere

Michael Stavarič und Michèle Ganser: „Faszination Krake. Wesen einer unbekannten Welt“. Leykam 2021. 25,- EUR. ISBN 978-3-7011-8202-2.

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Technik und Kunst: AR Biennale

Virtuelle Realität, echte Welt

ScreenshotKunst im öffentlichen Raum. Seit ein paar Tagen findet die weltweit erste Augmented-Reality-Biennale statt. Um sie zu sehen, braucht man ein mobiles Display.

Wann? 22. Aug. 2021 bis 20. Feb. 2022
Wo? Digitaler Skulpturenpark Düsseldorf, Essen, Köln

Augmented Reality (AR) ist eine spannende Darstellungsform für Künstler:innen.

Das NRW-Forum Düsseldorf bietet mit der weltweit ersten AR Biennale der jungen Kunstform eine Plattform. Digitale Skulpturen von 19 internationalen Künstler:innen sind im gesamten Ehrenhof und Hofgarten zu sehen. Weitere Arbeiten entstehen als Satellitenprojekte in Köln und Essen.

Mit dem eigenen Smartphone oder Tablet erkundet man die Umgebung und interagiert in Echtzeit mit den Werken. So wird man Feen tanzen lassen, Zeug:in eines Kunstdiebstahls, man wird mit digitalen Wesen kommunizieren, virtuelles Schach spielen und noch mehr.

Wie gesagt, spannend!

Ausblick
Geplant ist, dass das alle 2 Jahre stattfindet.

Mehr Infos
www.nrw-forum.de/ausstellungen/ar-biennale
Kurzbericht ZDF: www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/erste-augmented-reality-biennale-100.html

Der Tipp kommt von Anke. Dafür vielen Dank!

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Hector Research Career Development Award

Aus meinem Posteingang…

Unterstützung für die Wissenschaftskarriere

Dear ladies and gentlemen,

Do you hold a W1 assistant professorship (with or without Tenure Track) or are you an ambitious leader of a junior research group (e.g., Emmy Noether, ERC Starting Grant, or similar)? Are you working in the natural or engineering sciences, medicine or psychology? Are you aiming for obtaining a full professorship or habilitation?

Apply now for the Hector Research Career Development (RCD) Award! With the Hector RCD Award, the Hector Fellow Academy supports the research careers of promising research group leaders. The Award gives you the unique opportunity to benefit from research funding for an outstanding research project. In addition, you will become part of a network of top scientists including the laureates of the Hector Science Award. The Hector Fellow Academy is committed to top interdisciplinary research, innovative projects, dialogue between science and society and the promotion of young researchers.

Extent of Funding

The Hector RCD Award is given annually to 3-5 scientists; at least 50% of the Awards each year will be given to female scientists.

  • One-time 25,000 € flexible personal research funds
  • Funding of 1 doctoral position (according DFG funding scheme) and material expenses in the HFA for 3
  • years (9,500 €/a)
  • Membership in the HFA for 5 years with opportunity to apply for selected funding formats

Your Profile

  • W1 assistant professor (with or without Tenure Track) or junior research group leader in the natural or
  • engineering sciences, medicine or psychology
  • Doctorate or PhD-equivalent with outstanding results & completion less than 7 years ago*
  • Employment at a German university or research institution supporting the application**
  • Content-related or formal authorization to supervise doctoral researchers

* Exceptions may apply (e.g., clinical training, parental leave), see program information.
** Support by the head of institute necessary (e.g., for the use of infrastructure during the project).

Application

Application period: Sep. 1st – Oct. 30, 2021

Program information and details:
www.hector-fellow-academy.de/en/hector-rcd-award.html

Contact: Stefanie Peer, Program Manager
stefanie.peer(bei)hector-fellow-academy(dot)de

Interested scientists may submit a self-application. Nominations from third parties are not considered.

Absende-Institut

International Department gGmbH des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)
Schools at the International Department:
https://www.hectorschool.kit.edu
HECTOR School of Engineering and Management | Technology Business School of the KIT

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FiNuT 2021: Klimakrise und Klimagerechtigkeit, feministisch betrachtet

Kongress Frauen in Naturwissenschaft und Technik

Logo FiNuTWann? 10. bis 12. Sep. 2021
Wo? Berlin

Bereits zum 47. Mal treffen sich Naturwissenschaftlerinnen und Technikerinnen zu einer bundesweiten Tagung.

Im Vordergrund steht die feministischer Perspektive auf die globalen und lokalen Herausforderungen des Klimawandels:

  • Wie wirkt sich die Klimakrise global aus und wie sind Frauen davon besonders betroffen?
  • Welche Entwicklungen in Naturwissenschaft, Technik, Gesellschaft und Bildung können zur Milderung der Klimakrise beitragen und welche sind kritisch zu hinterfragen?
  • Wie kann die notwendige Transformation gender- und chancengerecht vorangebracht werden?
  • Welche Anpassungsmaßnahmen helfen, die Klimakrise zu bewältigen, und wie müssen Frauen dabei besonders berücksichtigt werden?

Die Tagung bietet Raum,zu diesen und ähnliche Fragen mehr zu erfahren und sie zu diskutieren, unter Frauen und mit Expertinnen. Das Angebot umfasst Vorträge, Workshops, Filmvorführungen und Exkursionen. Logo LIFEDie Veranstaltung wird in diesem Jahr in Kooperation mit LIFE e.V. in Berlin durchgeführt.

Die Teilnahme ist sowohl online als auch vor Ort möglich, die Tagung findet hybrid statt. Die Präsenzplätze sind aufgrund der Corona-Regelungen begrenzt.

Themen

  • Mobilitätswende
  • Energiewende
  • Urbane Wende und nachhaltiges Bauen
  • Klima- und Umweltgerechtigkeit
  • Ressourcen- und Konsumwende
  • Klimawandelanpassung
  • Zukunftstechnologie

Mehr Infos

Infos zu Programm und Anmeldung:

http://finut.net/finut2021.html
oder
https://life-online.de/project/finut

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HPI: Karrierestipendien für Informatikstudentinnen

Aus meinem Posteingang…

Wer? An alle Studentinnen aus der Informatik

Die Stipendien richten sich an Studentinnen, die sich mit den Herausforderungen rund um das Thema #womenintech auseinandersetzen möchten.

Wann? Bewerbungen sind bis 8. Sep. 2021 möglich

Was? Karrierewege

ScreenshotWorum geht es beim Stipendium? Es geht darum, gemeinsam mit Gleichgesinnten über Karrierewege in der IT zu sprechen, sich inspirieren zu lassen und berufsrelevante Skills zu gewinnen. Ein Online-Festival und der Netzwerktag sollen dabei die entsprechenden Plattformen bieten.

Das Hasso-Plattner-Institut vergibt in diesem Jahr 15 Karrierestipendien für Studentinnen der Informatik.

Internationales Online-Festival

Screenshot

Zum Stipendium gibt es Tickets für das Online-Festival „European Women in Technology World Series“. Dazu findet ein Netzwerktag in Potsdam im Zeichen der Karriereförderung statt.

Das Online-Festival ersetzt die Konferenz „European Women in Technology“, die sonst traditionell in Amsterdam stattfindet. Diese Messe zählt zu den größten in Europa für Frauen in der Tech-Branche und im letzten Jahr war die Online-Version eine schon eine gute Erfahrung.

Wann? 3. bis 5. Nov. 2021

Netzwerktag in Potsdatm

Der Netzwerktag – voraussichtlich in Präsenz – soll die Stipendiatinnen zudem über eine rein virtuelle Vernetzung hinaus zusammenbringen.

Wann? 1. Okt. 2021

Infos

Auf der Website des HPI findet Ihr alle Infos.

Bitte an alle Studentinnen aus der Informatik weitergeben!

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World Photo Day – 19. August

Wer hat’s erfunden? Die Australier…
https://worldphotoday.com/blog/category/news/australia

Dazu nochmal eine der wichtigsten Fragen: Worauf muss ich bei Bildern achten, wenn andere Personen im Spiel sind?

  • Urheberrecht: Verwende keine Fotos andere Fotograf:innen ohne explizite Erlaubnis!
  • Recht am eigenen Bild: Abgebildete Personen müssen einer Veröffentlichung zustimmen!

 

Ist das geklärt, dann dürfen Fotos verwendet werden. Am schönsten ist, man macht selbst Fotos und spricht mit den Personen, die man ablichtet :-)

Technik: Danke für die Erfindung dieser kleinen Glückskiste… ohne sie macht Spazierengehen, Urlaubmachen, Feiern und Faulenzen im Freien nur halb soviel Spaß.

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